Einigung beim Banken-Kollektivvertrag

Durchschnittliche Gesamtauswirkung ist mit 1,78 Prozent Erhöhung zu bewerten

Wien (OTS) - Arbeitgebervertreter und ArbeitnehmervertreterInnen der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) der Kreditwirtschaft haben sich gestern auf eine Erhöhung der Mindestgrundgehälter der Finance Kollektivverträge für die 75.000 Beschäftigten geeinigt. Diese sieht eine Anhebung der Schemagehälter um 1,6 Prozent plus einem nachhaltigen Fixbetrag von 5 Euro vor. Überkollektivvertragliche Bezugsbestandteile werden - sofern valorisierbar - um 0,4 Prozent erhöht. Die durchschnittliche Gesamtauswirkung des Gehaltsabschlusses ist mit 1,78 Prozent Erhöhung zu bewerten, betonen die Kollektivvertragspartner.++++

Die Verhandlungsleiter Wolfgang Pischinger (GPA-djp, ZBRV der Oberbank) und Markus Posch (Personalchef der ERSTE Group) stellen fest, dass man sich nach intensivem Tauziehen auf ein für beide Seiten gerade noch akzeptables Ergebnis einigen konnte, das den aktuellen Herausforderungen der Kreditwirtschaft Rechnung trägt und den Einsatz der Beschäftigten honoriert.

Abseits vom Kollektivvertrag sehen die Sozialpartner die Notwendigkeit, auf die strukturellen Veränderungen, die auf Grund wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen und der Regulatoren auf die Finanzbranche einwirken, zu reagieren. Einerseits geht es dabei um den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit, andererseits um die Positionierung als sicherer und attraktiver Arbeitgeber.

Die Erhöhungen gelten ab 1. April 2015.

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