NEOS begrüßen die Veröffentlichung der Haas-Studie zum Haus der Geschichte

Beate Meinl-Reisinger: "Nun ist offensichtlich, dass ein Neubau die sinnvollere Lösung wäre"

Wien (OTS) - Die späte Veröffentlichung der Haas-Studie und des Konzepts zum Haus der Geschichte aus dem Jahr 2009 begrüßt die NEOS-Kultursprecherin und Vorsitzende des Kulturausschusses ausdrücklich. Es sei jedoch zu bedauern, dass sechs Jahre zwischen Erstellung und Veröffentlichung der Studie vergehen mussten. "Die Chance, das Projekt 'Haus der Geschichte Österreich' von Beginn an partizipativ mit den Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten, wurde leider verpasst", bedauert Meinl-Reisinger. Und weiter: "Es war ganz offensichtlich unnötig, die Studie sechs Jahre lang geheim zu halten, und es ist schade, dass Minister Ostermayer alle wichtigen Entscheidungen zum Haus der Geschichte vor der Veröffentlichung der Studie und der Möglichkeit zu einer ehrlichen Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern bereits getroffen hat".

Die Studie selbst sei allerdings von zahlreichen Experten ausdrücklich gelobt worden. Dementsprechend dankt Meinl-Reisinger ausdrücklich Oliver Rathkolb dafür, dass dieser heute gegenüber der APA bekannt gab, die Studie so weit wie möglich zur Umsetzung bringen zu wollen. "Bereits in der Vergangenheit haben wir immer wieder betont, dass ein Haus der Geschichte, im Sinne einer kritischen und aufgeklärten Auseinandersetzung, ein Neubau sein muss. Die Flächen am neuen Hauptbahnhof hätten sich optimal angeboten, um auch das Heeresgeschichtliche Museum in das zukünftige HGÖ überzuführen, um so in eine neue Phase kritisch reflektierender Auseinandersetzung mit Geschichte zu finden. Wir fühlen uns in diesen Forderungen durch die Haas-Studie bestätigt, die sich ebenfalls klar für einen Neubau ausgesprochen hat. Umso mehr hoffen und wünschen wir uns, dass es Oliver Rathkolb trotz des engen finanziellen Spielraums und der wenig optimalen räumlichen Voraussetzungen gelingt, möglichst viele Elemente des Konzepts in das zukünftige HGÖ zu retten", so Meinl-Reisinger abschließend.

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