AKNÖ: "Konsumentenschutz für alle" - Kooperation mit Land NÖ verlängert

Renner/Wieser: Verein ProKonsument erste Anlaufstelle für Konsumentenschutz

St. Pölten, (OTS/SPI) - Für den Verein ProKonsument stehen die Probleme aller niederösterreichischen KonsumentInnen im Mittelpunkt. Seit 13 Jahren sind auch Nichtmitglieder der Arbeiterkammer in strittigen Konsumentenschutzangelegenheiten bestens beraten. Nun wird die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Land NÖ und der AKNÖ verlängert.

Die Kooperation zwischen dem Land NÖ und der AKNÖ ist eine Erfolgsgeschichte: 19.000 Beratungen wurden im vergangenen Jahr durchgeführt, rund 200.000 insgesamt in den letzten 13 Jahren. Im Jahr 2014 gab es 16.000 telefonische Beratungen bei ProKonsument, 3.000 NiederösterreicherInnen wandten sich schriftlich oder persönlich an die ExpertInnen. Auf Grund der steigenden Anfragen verlängern AKNÖ-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser und Konsumentenschutz-Landesrätin LHStv. Karin Renner die Kooperation. Die Schwerpunkte der Beratung lagen im Bereich der Telekommunikation (Handy, Internet etc.), Finanzdienstleistungen, Bauen und Wohnen sowie Werbefahrten. Alle Leistungen werden den NiederösterreicherInnen unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

AKNÖ: Verkäufer/Vermieter sollen Maklerprovisionen bezahlen
Stark zugenommen haben die Anfragen bei der Wohnrechtsberatung, die um 36 Prozent gestiegen sind. Immer mehr in den Fokus rücken dabei auch Maklerprovisionen. Mitunter kommen dabei äußerst fragwürdige Vorgehensweisen der Makler ans Tageslicht. In Deutschland wird es Vermittlern künftig gesetzlich untersagt werden, von Mietern Provisionen einzuheben. Die Vermittlungsgebühren tragen die Vermieter, also jene, die den Makler beauftragen. "Auch hierzulande sind gesetzliche Änderungen nötig. Nur noch Verkäufer und Vermieter sollen die Maklerprovisionen bezahlen", fordert AKNÖ-Präsident Markus Wieser.

Forderung: Drittanbietersperre
Kaum war die eine Internetfalle durch eine Gesetzesnovelle entschärft, tauchte schon die nächste auf: WAP-Billing. Darunter versteht man die Verrechnung von Internetdiensten über das Handy. Die Bezahlung wird von NutzerInnen oft unbemerkt in Gang gesetzt, indem sie über Gratis-Apps oder Werbebanner auf spezielle Seiten gelotst werden, die die Rufnummer des Handys registrieren und damit einen kostenpflichtigen Vorgang auslösen. Oft reicht ein unachtsamer Klick aus, um ein Abo abzuschließen. Vielen KonsumentInnen wird das erst dann bewusst, wenn der Dienst über ihre Handyrechnung abgerechnet wird. "Wir fordern daher eine Drittanbietersperre. Interessierte NutzerInnen sollten diese Dienste jedoch auf besonderen Wunsch kostenfrei aktivieren und deaktivieren können", so LHStv. Karin Renner.

Anlaufstelle für alle NiederösterreicherInnen
Wegen der immer häufigeren Anfragen von VerbraucherInnen, die keine Mitglieder der AKNÖ sind, wurde im Jahr 2002 die Serviceleistung "Konsumentenschutz für alle" ins Leben gerufen. Seither ist der Verein ProKonsument der AKNÖ in Kooperation mit dem Land NÖ Anlaufstelle für alle NiederösterreicherInnen. Obmann des Vereins ist AKNÖ-Direktor Helmut Guth. "Es freut mich, dass wir hier im Interesse aller LandesbürgerInnen eine derart gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der NÖ Arbeiterkammer pflegen und das Angebot und die Beratungsleistungen ständig weiterentwickeln", sagt Niederösterreichs Konsumentenschutz-Landesrätin LHStv. Karin Renner.

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