Apotheker: Wassertrinken am Weltnierentag

Medikationsmanagement für Nierenkranke besonders wichtig

Wien (OTS) - Anlässlich des Weltnierentages am 12. März machen die Apothekerinnen und Apotheker auf die besondere Rolle der Nieren im Organismus aufmerksam. Gesunde Nieren helfen dem Körper, Ausscheidungsprozesse gut zu bewältigen. Bei der Arzneimittelverstoffwechslung und -ausscheidung kommt den Nieren eine große Bedeutung zu. Um dieses wichtige Organ gebührend zu würdigen, wird am Weltnierentag ausreichend Wasser getrunken. "Wasser hilft den Nieren bei ihrer Arbeit. Ist die Nierenfunktion eingeschränkt, hat dies eine direkte Auswirkung auf die Arzneimitteltherapie. Gerade Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht sollten besonders auf ihre Nierenfunktion achten," rät Mag.pharm. Max Wellan, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer.

An der aktuellen Fortbildungswoche der Apothekerschaft "Auf Nieren geprüft. Medikationsmanagement in der Apotheke" von 22. bis 26. Februar nahmen 600 Apothekerinnen und Apotheker teil. Nierenerkrankungen gehen oft mit langer medikamentöser Therapie einher, bei der die Beratung und Begleitung durch die Apothekerin, den Apotheker besonders bedeutsam sind. Nierenkranke Menschen werden mitunter von den Nebenerscheinungen der Therapie geplagt, dabei sind mit der richtigen Arzneimitteleinnahme Neben- und Wechselwirkungen oft sogar vermeidbar. Das Nierenzellkarzinom etwa hat einen Anteil von rund 3 Prozent aller Krebserkrankungen des Menschen. Neben der richtigen Dosis und der Therapiedauer ist dabei der Therapieerfolg deutlich vom Management der Nebenwirkungen abhängig. Richtig angewendet erlauben die neuen oralen Therapien eine verbesserte Lebensqualität und sogar eine deutliche Lebensverlängerung.

Medikationsmanagement

Im Rahmen des Medikationsmanagements wird die Medikation des Patienten, einschließlich der Selbstmedikation, laufend analysiert und optimiert. Arzneimittelbezogene Probleme können dadurch besser erkannt und gelöst werden. Diese gesamtheitliche Betreuung in allen Arzneimittelfragen ist unzertrennlich mit der apothekerlichen Leistung verbunden. "Apothekerinnen und Apotheker analysieren die Gesamtheit der einzunehmenden Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel, erstellen Medikationspläne und beraten zur richtigen Einnahme von Medikamenten. Medikationsmanagement bringt für Patienten eine höhere Arzneimittelsicherheit und fördert zudem die Compliance", so Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Großstadt, Kleinstadt oder Gemeinde:
Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau und das zu niedrigen Preisen, wie im Vergleich mit anderen europäischen Ländern deutlich hervorgeht. Trotz der hohen Kaufkraft in Österreich liegen die Arzneimittelpreise unter dem europäischen Durchschnitt. Insgesamt beraten 5.800 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.360 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.

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