• 09.03.2015, 11:44:13
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Apotheker: Wassertrinken am Weltnierentag

Medikationsmanagement für Nierenkranke besonders wichtig

Präsident Wellan: "Wasser hilft den Nieren bei
ihrer Arbeit."

Utl.: Medikationsmanagement für Nierenkranke besonders wichtig =

Wien (OTS) - Anlässlich des Weltnierentages am 12. März machen die
Apothekerinnen und Apotheker auf die besondere Rolle der Nieren im
Organismus aufmerksam. Gesunde Nieren helfen dem Körper,
Ausscheidungsprozesse gut zu bewältigen. Bei der
Arzneimittelverstoffwechslung und -ausscheidung kommt den Nieren eine
große Bedeutung zu. Um dieses wichtige Organ gebührend zu würdigen,
wird am Weltnierentag ausreichend Wasser getrunken. "Wasser hilft den
Nieren bei ihrer Arbeit. Ist die Nierenfunktion eingeschränkt, hat
dies eine direkte Auswirkung auf die Arzneimitteltherapie. Gerade
Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht sollten
besonders auf ihre Nierenfunktion achten," rät Mag.pharm. Max Wellan,
Präsident der Österreichischen Apothekerkammer.

An der aktuellen Fortbildungswoche der Apothekerschaft "Auf Nieren
geprüft. Medikationsmanagement in der Apotheke" von 22. bis 26.
Februar nahmen 600 Apothekerinnen und Apotheker teil.
Nierenerkrankungen gehen oft mit langer medikamentöser Therapie
einher, bei der die Beratung und Begleitung durch die Apothekerin,
den Apotheker besonders bedeutsam sind. Nierenkranke Menschen werden
mitunter von den Nebenerscheinungen der Therapie geplagt, dabei sind
mit der richtigen Arzneimitteleinnahme Neben- und Wechselwirkungen
oft sogar vermeidbar. Das Nierenzellkarzinom etwa hat einen Anteil
von rund 3 Prozent aller Krebserkrankungen des Menschen. Neben der
richtigen Dosis und der Therapiedauer ist dabei der Therapieerfolg
deutlich vom Management der Nebenwirkungen abhängig. Richtig
angewendet erlauben die neuen oralen Therapien eine verbesserte
Lebensqualität und sogar eine deutliche Lebensverlängerung.

Medikationsmanagement

Im Rahmen des Medikationsmanagements wird die Medikation des
Patienten, einschließlich der Selbstmedikation, laufend analysiert
und optimiert. Arzneimittelbezogene Probleme können dadurch besser
erkannt und gelöst werden. Diese gesamtheitliche Betreuung in allen
Arzneimittelfragen ist unzertrennlich mit der apothekerlichen
Leistung verbunden. "Apothekerinnen und Apotheker analysieren die
Gesamtheit der einzunehmenden Arzneimittel und
Nahrungsergänzungsmittel, erstellen Medikationspläne und beraten zur
richtigen Einnahme von Medikamenten. Medikationsmanagement bringt für
Patienten eine höhere Arzneimittelsicherheit und fördert zudem die
Compliance", so Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der
Österreichischen Apothekerkammer.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle
als Gesundheitsnahversorger. Ob Großstadt, Kleinstadt oder Gemeinde:
Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf höchstem Niveau
und das zu niedrigen Preisen, wie im Vergleich mit anderen
europäischen Ländern deutlich hervorgeht. Trotz der hohen Kaufkraft
in Österreich liegen die Arzneimittelpreise unter dem europäischen
Durchschnitt. Insgesamt beraten 5.800 akademisch ausgebildete
Apothekerinnen und Apotheker in 1.360 Apotheken die Bevölkerung in
Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen
Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350
Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und
Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen
Krankenanstalten.

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