ÖVP Landstraße wünscht sich Friedrich Zawrel als Namenspaten für Schule auf den Aspanggründen!

Dem Zeitzeugen und Aufdecker von Nazi-Verbrechen soll im 3. Bezirk ein bewahrendes Andenken gesetzt werden

Wien (OTS) - Ende Februar verstarb Friedrich Zawrel. Er war ein österreichischer Überlebender des NS-Euthanasieprogramms "Am Spiegelgrund". Sein Leben wird durch ein falsches Gutachten von Heinrich Gross geprägt, den er später als ehemaligen Arzt in der NS-Tötungsklinik überführte. "Nur durch seinen starken Willen und durch seine Kraft, die er schon als Bub hatte, konnte Friedrich Zawrel maßgeblich dazu beitragen die furchtbaren Gräueltaten des NS-Regimes aufzuzeigen. Dass er es sich zur Aufgabe machte, seine Erfahrungen und Erlebnisse in Schulen zu erzählen, war ein Beitrag zur Sensibilisierung unserer Kinder, die man nicht genug wertschätzen kann", so die Spitzenkandidatin und Bezirksrätin der ÖVP Landstraße Sabine Schwarz.

Seine eigene, kurze Schulzeit verbrachte Friedrich Zawrel im 3. Bezirk, er besuchte die Schule in der Hörnesgasse. Später wurde ihm der Schulbesuch untersagt. Er wohnte auch eine gewisse Zeit bei seiner Mutter in der Erdbergstraße. Auf den Aspanggründen entsteht in den nächsten Jahren ein Schulcampus. Die ÖVP Landstraße wird sich dafür einsetzen, dass diese Schule nach Friedrich Zawrel benannt wird. "Einerseits wäre es eine angemessene Art Danke zu sagen. Danke einem Mann, der als Kind schon so willensstark war, dass er diese entsetzlichen Geschehnisse überleben konnte und als Zeitzeuge unseren Kindern seine Lebensgeschichte erzählte. Damit führte er vielen vor Augen, wie menschenunwürdig das NS-Regime war. Es wäre auch ein Zeichen, damit sein Andenken nicht erlischt. Unsere Kinder sollen auch in Zukunft die Lebensgeschichte von Friedrich Zawrel erfahren und somit verstehen, warum sich dieser Teil der Geschichte nie mehr wiederholen darf!", so ÖVP Bezirksrätin Sabine Schwarz abschließend.

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