Wissen spannend vermittelt: Verständlichkeit war Trumpf bei interaktivem Internistenkongress

Linz (OTS) - Je anschaulicher und interaktiver präsentiert und diskutiert wird, desto mehr vom vermittelten Inhalt bleibt im Gedächtnis. Mit knackigen Themen und ungewohnter Präsentation inklusive Match um den Tagessieg für die beste Falldarstellung hinterließ der Kongresstag Innere Medizin der Vinzenz Gruppe bleibenden Eindruck im bestens besuchten Plenum.

"Hohe Leberwerte nach einer Italienreise" oder "Durchfall nach Tiramisu" sind als Falltitel bei einem Medizinerkongress eher untypisch. "Wir wollten die Teilnehmer gezielt neugierig machen und sie vom reinen Konsum eines Fachinputs hin zur interaktiven praxisgerechten Diskussion über Diagnose und Therapiekonzept bis zur dann real umgesetzten Behandlung führen. Das ist auf jeden Fall gelungen", freuen sich die beiden Kongresspräsidenten Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Siostrzonek und Prim. Univ.-Prof. Dr. Andreas Petzer. Sie sind Vorstände der beiden internen Abteilungen am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz. Mit ihren Teams und der Akademie_SanktVinzenzStiftung haben sie das neue didaktische Konzept entwickelt und beim vergangenen Freitag über die Bühne gegangenen Kongresstag umgesetzt.

Bei der Programmgestaltung wurde auf breiten Überblick Wert gelegt. Expertinnen und Experten sämtlicher internistischer Spezialgebiete aus den Krankenhäusern der Vinzenz Gruppe waren beim Kongresstag anwesend. Sie stellten in Zweierteams interessante internistische Praxisfälle, wie sie sie tagtäglich in den Notaufnahmen landen, vor. Anamnese, Diagnose und Therapie wurden auf Augenhöhe mit den Teilnehmern im Plenum engagiert erörtert und die durchaus unterschiedlichen vorgeschlagenen Behandlungswege analysiert. Am Ende jeder Präsentation stand dann die Falllösung, in der die tatsächliche erhobene Diagnose und die angewandte Therapie Schritt für Schritt dargestellt wurden.

"Vor allem für junge Kollegen, die am Anfang ihrer Internisten- oder Kardiologenlaufbahn stehen, sind Diagnose- und Behandlungstaktiken wesentliche Bausteine ihrer künftigen Fachkompetenz. Ein besonderes Anliegen war uns daher, ihnen zu vermitteln, wie wichtig verschiedene Blickwinkel für eine gute Behandlung sind. Die Notwendigkeit einer differenzierten Sichtweise wurde den Teilnehmenden bei den Falldiskussionen, in denen auch die Experten manchmal verschiedene Wege gegangen wären, gut vor Augen geführt. Jeder Patient ist unterschiedlich - dementsprechend sollte sich auch ein guter Arzt nicht scheuen, sein Diagnose- und Therapiekonzept laufend zu überprüfen und notfalls zu variieren. Dafür Selbstbewusstsein gepaart mit neuestem Wissen zu vermitteln war das Hauptanliegen dieses Kongresstages", so Petzer und Siostrzonek.

Zusätzlich Motivationsinstrument für die Vortragenden war die Kür der didaktisch am besten aufbereiteten Fallstudien.

Die Preise ergingen an:
1. Ass. Dr. Zora Messner, Abteilung für Innere Medizin, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien
2. OA Dr. Christian Muschitz, Abteilung für Innere Medizin, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien
3. Ass. Dr. Johannes Neumeister, Abteilung für Innere Medizin II -Kardiologie, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz

Bildmaterial verfügbar unter www.vinzenzgruppe.at/presse

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