Neuer Präsident beim Bundesverband für Psychotherapie

Dr. Peter Stippl ist seit 25.2.2015 neuer Präsident des ÖBVP

Wien (OTS) - Nach dem Ausscheiden von Präsidentin Mag.a Maria-Anna Pleischl hat sich das Präsidiumsteam des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP) neu formiert.

Das Amt des Präsidenten hat Dr. Peter Stippl, vormals Vizepräsident, übernommen.
Dr.in Christa Pölzlbauer, Vizepräsidentin, Mag. Karl-Ernst Heidegger, Vizepräsident und Renate Scholze verstärken weiterhin das Präsidiumsteam. Neu hinzugekommen ist Wolfgang Schimböck, MSc, PLL.M, MBA.

Peter Stippl ist seit 1995 als Psychotherapeut und Supervisor in freier Praxis in Loretto im Burgenland tätig. Seit 1997 arbeitete er aktiv im Burgenländischen Landesverbands für Psychotherapie (BLP) mit, von 2010 bis 2013 war er Vorsitzender des BLP. Besondere Erfahrung hat er als Gründungsmitglied und fachlicher Leiter der Krisenintervention Burgenland. Er ist auch Leiter der organisationsinternen Krisenintervention (SvE) des Burgenländischen Feuerwehrverbandes und des Roten Kreuz Burgenland.

Als Präsident des Berufsverbandes der PsychotherapeutInnen möchte sich Dr. Stippl besonders für die Anhebung des Kostenzuschusses für Psychotherapie einsetzen. Dieser ist derzeit von Sozialversicherung zu Sozialversicherung verschieden und variiert zwischen 21,80Euro und 40Euro. Die unterschiedliche Versorgungssituation sozialversicherungsfinanzierter Psychotherapie auf ein befriedigendes und dem Bedarf entsprechendes Niveau zu bringen, ist ein wichtiges Ziel des neuen Präsidenten.

"Für jede psychisch kranke PatientIn muss ein einfacher Zugang zur Psychotherapie gewährleistet sein und für jeden muss Psychotherapie leistbar sein. Der Wohnort darf nicht ausschlaggebend dafür sein, ob man psychotherapeutisch optimal versorgt wird oder nicht.", sagt Stippl.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist für Dr. Stippl die Vertretung der berechtigten Anliegen der PsychotherapetInnen, u.a. auch bei der vom Gesundheitsministerium geplanten Psychotherapiegesetzes-Novellierung, vor allem im Bereich Akademisierung der Ausbildung zur PsychotherapeutIn.

Zum ÖBVP

Der ÖBVP ist die freiwillige, vom Bundesministerium für Gesundheit anerkannte, unabhängige Interessenvertretung, die sich mit der psychosozialen und psychotherapeutischen Versorgung in Österreich sowie dem Abschluss eines Gesamt-Kassenvertrages für Psychotherapie befasst. Der ÖBVP setzt sich für die Weiterentwicklung der Psychotherapie in Österreich ein und vertritt derzeit über 3100 PsychotherapeutInnen und 40 Ausbildungseinrichtungen.

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