Schmidt/Dworak/Mitterlehner: SPÖ NÖ macht Frauen Mut zu Politik

In Ternitz wurden anlässlich des Frauentages erfolgreiche, außergewöhnliche Frauen präsentiert

St. Pölten (OTS) - Der diesjährige Internationale Frauentag, der kommenden Sonntag stattfindet, wurde von der SPÖ NÖ Frauenorganisation genutzt, um Frauen Mut zu Politik und Lebensentwürfen, die von den klassischen Frauenrollen abweichen, zu machen. "Vieles hat sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte verändert. So haben Mädchen in Sachen Bildung und Ausbildung aufgeschlossen - doch diese Entwicklung setzt sich bei der beruflichen Karriere nicht fort. Es geht in Fragen der Gleichstellung nach wie vor um eine höhere Beteiligung von Frauen in Politik und Wirtschaft, um die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, um gleiche berufliche Entwicklungschancen und Löhne", so Elvira Schmidt, SPÖ NÖ Landesfrauenvorsitzende, im Rahmen der Veranstaltung "Vision.Frau.", die gestern Abend im Herrenhaus in Ternitz stattgefunden hat, das kurzzeitig in "HerrInnenhaus" umbenannt wurde.

1911 fand der erste Internationale Frauentag statt, seitdem sei er eines geblieben, erklärt Landesfrauengeschäftsführerin Annemarie Mitterlehner: "Es ist der Tag, an dem unsere Visionen für eine gerechtere Welt thematisiert werden und an dem Frauen vor den Vorhang geholt werden. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat am 1. Jänner begonnen, jeden Tag eine außergewöhnliche Frau auf ihrer Facebook Seite vorzustellen. Es sind Frauen aus der Vergangenheit und Gegenwart, aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur sowie aus allen gesellschaftlichen Bereichen - und jede Frau hat eine ganz besondere Geschichte. Auch unsere Veranstaltung steht unter dem Aspekt der Visionen und erfolgreichen Frauen." Mag. Brigitte Ederer (Aufsichtsratspräsidentin), Dr. Gisela Malekpour (Chirurgin, Superintentialkuratorin), Patrice Fuchs (Unternehmerin, DJane), Ingrid Amon (Sprecherin, Moderatorin, Hörfunkjournalistin, Stimmcoach) und Mag. Anita Lackenberger (Filmemacherin) erzählten von Erfolgen, aber auch den Schwierigkeiten, die sie im Laufe ihres Lebens als Frau meistern mussten.

Der Bürgermeister von Ternitz und Präsident des sozialdemokratischen GemeindevertreterInnenverbandes (GVV NÖ), LAbg. Rupert Dworak, der den sozialdemokratischen Frauen für diesen Abend symbolisch den Schlüssel für das "HerrInnenhaus" übergab, betonte einmal mehr, dass er vor allem in der Kommunalpolitik den Frauenanteil steigern wolle:
"Wir möchten Frauen Mut machen und sie darin unterstützen, sich aktiv in der Politik zu engagieren. Denn noch nie gab es so viele gut qualifizierte und motivierte Frauen wie heute. Sie haben der Politik viel zu bieten und wir finden, dass dieses Potenzial genutzt werden muss."

"Frauen scheuen sich meist vor dem ersten Schritt. Aber Lehrgänge wie die Frauenakademie der SPÖ NÖ und die Förderprogramme des GVV NÖ helfen dabei, den Einstieg zu schaffen", erklärt Schmidt abschließend: "Wir wollen mit unserer Veranstaltung mit dazu beitragen und Frauen ermuntern, ihre Erfahrungen und Kenntnisse in die Arbeit der politischen Gremien einzubringen. Denn: Es gibt keine Demokratie ohne die Frauen!"

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