ORF III am Wochenende: Zum Weltfrauentag vier starke Frauen in der „zeit.geschichte“, „Hamlet“ in „Erlebnis Bühne“

Außerdem: „Land des Lächelns“ in „Operette sich wer kann“, „Erlebnis Bühne“-Künstlerporträt „Der nackte Shakespeare“

Wien (OTS) - Anlässlich des Weltfrauentags (8. März) steht der "zeit.geschichte"-Hauptabend am Samstag, dem 7. März, in ORF III ganz im Zeichen starker Frauen, deren herausragende Leistungen in die Geschichte eingegangen sind - selbst wenn nicht alle zu Lebzeiten den ihnen gebührenden Ruhm dafür ernten durften. ORF III wirft einen Blick auf Leben und Wirken von: "Bertha von Suttner, Friedensnobelpreisträgerin aus Österreich" (20.15 Uhr), "Marie Curie - Jenseits des Mythos" (21.00 Uhr), "Sophie Scholl - Die Seele des Widerstandes" (21.55 Uhr) und, in deutschsprachiger Erstausstrahlung, "Rosalind Franklin und die Entdeckung der DNA" (22.45 Uhr).

Am Sonntag, dem 8. März, präsentiert "Operette sich wer kann" (18.00 Uhr) die Verfilmung der romantischen Operette "Land des Lächelns" von Franz Lehár mit Birgit Sarata, Fred Liewehr und Dagmar Koller. Der "Erlebnis Bühne"-Abend steht danach im Zeichen William Shakespeares:
Das "Erlebnis Bühne"-Künstlerporträt zeigt um 19.45 Uhr die Dokumentation "Der nackte Shakespeare" über die Kontroverse um die Geschichte und Identität des wohl größten Schriftstellers der Literaturgeschichte, bevor um 20.15 Uhr Barbara Rett Thomas Ambroises Opernadaption von "Hamlet" in einer Inszenierung aus der New Yorker Met aus dem Jahr 2010 präsentiert. Unter der musikalischen Leitung von Louis Langrée und der Regie von Patrice Caurier und Moshe Leiser sind Simon Keenlyside, Marlis Petersen, James Morris und Jennifer Larmore zu sehen.

Mehr Details zum "Starke Frauen"-Programmschwerpunkt am "zeit.geschichte"-Samstag:

Die Dokumentation "Bertha von Suttner, Friedensnobelpreisträgerin aus Österreich" (20.15 Uhr) bildet den Auftakt des "Starke Frauen"-Abends. Mit ihrem Roman "Die Waffen nieder" wurde die Frau, deren Konterfei jahrelang den Tausend-Schilling-Schein zierte, Ende des 19. Jahrhunderts schlagartig berühmt und stellte ihr weiteres Leben in den Dienst des Weltfriedens, 1905 erhielt sie den Friedensnobelpreis. Edith Stohl gestaltete ein Porträt, das eindrucksvoll zeigt, wie schwer es für Frauen vor mehr als 100 Jahren war, selbstbewusst einen eigenständigen Weg zu gehen.
Weiter geht es mit der bisher einzigen Frau, die zwei Nobelpreise erhielt: "Marie Curie - Jenseits des Mythos" (21.00 Uhr). Trotz ihres internationalen Ruhms und ihrer exemplarischen Leistungen sind viele Seiten ihrer Persönlichkeit kaum bekannt. Die in Warschau als Maria Salomea Sklodowska geborene und zu großen Teilen autodidaktische Chemikerin war die erste Frau, die auf einen Sorbonne-Lehrstuhl berufen wurde, und ist bislang die einzige, die im Pariser Panthéon bestattet wurde. Filmemacher Michel Vuillermet sucht in seinem Porträt nach den weniger bekannten Seiten Marie Curies, nach ihrer Sensibilität, ihrem Mut, ihren Werten, Kämpfen und Zweifeln.
Bis heute gilt NS-Widerstandskämpferin Sophie Scholl als Vorbild für gelebte Zivilcourage. Von der Welt weitgehend unbeachtet, bezog sie als Mitglied der "Weißen Rose" Stellung gegen Hitlers Terror und wurde für ihre politische Haltung im Alter von 21 Jahren hingerichtet. Mit der in HD produzierten Dokumentation "Sophie Scholl - Die Seele des Widerstands" (21.55 Uhr) von Christian Twente und Michael Löseke zeigt ORF III ein aufwendig inszeniertes Porträt. Den Abschluss des "Starke Frauen"-Abends macht schließlich die deutschsprachige Erstausstrahlung der Dokumentation "Rosalind Franklin und die Entdeckung der DNA" (22.45 Uhr) über eine brillante Frau, die nie den Ruhm ernten konnte, der ihr zustand. Die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts brachte James Watson, Francis Crick und Maurice Wilkins 1962 den Nobelpreis ein. Unerwähnt blieb allerdings, dass Rosalind Franklin, die früh verstorbene Biochemikerin und Spezialistin für die Röntgenstrukturanalyse von kristallisierten Makromolekülen, einen maßgeblichen Anteil an ihrer Entdeckung hatte.

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