„Kulturmontag“ ganz im Zeichen des Weltfrauentags – Burg-Doyenne Elisabeth Orth live im Studio

Außerdem: Kulturdokumentation „Die Akte Zarah Leander“

Wien (OTS) - Als Teil des ORF-Programmschwerpunkts zum Weltfrauentag (Details unter http://presse.ORF.at) steht auch der "Kulturmontag" am 9. März um 22.30 Uhr in ORF 2 ganz im Zeichen starker Frauenpersönlichkeiten. So begrüßt Martin Traxl die neue Burgtheater-Doyenne Elisabeth Orth live im Studio, die demnächst eine neue Autobiografie ihres kämpferischen Künstlerlebens vorlegen wird. Die Sendung rückt neben weiteren beeindruckenden Frauen der Kulturwelt u. a. "Donaldistin" Erika Fuchs - die legendäre Comic-Übersetzerin, deren zehnter Todestag sich jährt - ins Rampenlicht. Außerdem beleuchtet das Magazin anlässlich einer Streitschrift der Autorin und Dokumentaristin Sarah Diehl, warum immer mehr Frauen freiwillig auf Nachwuchs verzichten und damit glücklich sind. Zum Abschluss ist die Kulturdokumentation "Die Akte Zarah Leander" mit spannenden Erkenntnissen über die geheimnisvolle schwedische Filmdiva zu sehen.

Kinder? Nein, danke! Warum sich immer mehr Frauen gegen eine eigene Familie entscheiden

Sarah Diehl, Mitte 30, verspürt keinen Kinderwunsch und plädiert in ihrer Streitschrift "Die Uhr, die nicht tickt - Kinderlos glücklich" für alternative Lebens- und Familienkonzepte. Kinder seien nicht essentiell für ein erfülltes Leben, so Diehl. Die Autorin lehnt es ab, zugleich erfolgreich im Job, in der Ehe und als Mutter sein zu sollen. Auch der Generationenvertrag sei kein zulässiges Argument. Der "Kulturmontag" hat mit Sarah Diehl, der Motivforscherin Helene Karmasin und einer fünffachen Mutter über das Streitthema gesprochen.

Kämpfernatur und Burgtheater-Doyenne Elisabeth Orth zu neuer Autobiografie live im Studio

Als junge Frau tauschte sie ihren berühmten Geburtsnahmen Hörbiger gegen den Namen ihrer Großmutter und machte als Elisabeth Orth in den folgenden Jahrzehnten eine glänzende Karriere als Theater- und Filmschauspielerin. Vor ungewöhnlichen Rollen schreckt sie nicht zurück, stellt oft starke und machtbewusste Frauen dar und verbindet die große Sprechtradition ihrer Eltern Attila Hörbiger und Paula Wessely mit dem modernen Theater. Genauso leidenschaftlich engagiert sich "die Orth" seither gegen Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz, u. a. als Präsidentin der "Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich". In ihrer im Mai erscheinenden neuen Autobiografie "Aus euch wird nie was" blickt die Doyenne des Wiener Burgtheaters zurück auf ihr Leben, ihre großen Leidenschaften und ihr Schaffen. Der "Kulturmontag" bittet die Kämpferin für ein emanzipiertes Leben zum ausführlichen Gespräch ins Studio.

Die Frau, die Donald Duck deutsch sprechen ließ - Porträt zum 10. Todestag von Erika Fuchs

Sie hat der berühmtesten Ente der Welt Deutsch beigebracht. Ohne sie würde sich Donald Duck ganz anders anhören, manche meinen sogar, Erika Fuchs hat den Erfolg des berühmten Comics im deutschsprachigen Raum erst ermöglich. Zum 10. Todestag der legendären Übersetzerin der "Micky Maus"-Hefte entsteht im oberfränkischen ehemaligen Industriestädtchen Schwarzenbach an der Saale, wo die 2005 verstorbene Fuchs gelebt und gearbeitet hat, nun ein Museum rund um die Übersetzerin und die Comic-Sprachkunst. Ein Denkmal, das der Sprachvirtuosin gebührt: Fuchs hat auf den Wortstamm verkürzte Verben salonfähig gemacht, ehrenhalber wird diese grammatikalische Form auch "Erikativ" genannt. Aber auch Zitate aus der Hochliteratur - von Schiller bis Goethe und Busch - schummelte die Kunsthistorikerin in die Sprechblasen der Entenhausener: Für Donaldisten ist das Lesen der Comics auch deshalb ein Riesenspaß. Der "Kulturmontag" hat das Fuchs-Museum besucht und mit Österreichs "Donaldisten", zu denen u. a. Autor Alfred Komarek, der Journalist Michael Freund und der Mathematiker Rudolf Taschner zählen, über die "Ober-Donaldistin" konferiert.

Kulturdokumentation "Die Akte Zarah Leander"

Der Film von Torsten Striegnitz und Simone Dobmeier taucht ein in das Leben der schwedischen Filmdiva und enthüllt die Geschichte einer Frau, die sich gerne nah der Macht aufhielt und mit den mächtigsten Männern ihrer Zeit spielte. Was steckte wirklich hinter dem geheimnisvollen Blick, den frivolen Liedern und pompösen Gesten? Was genau verraten die Unterlagen des schwedischen Geheimdienstes, der in Leander eine Spionin Russlands sah? Die Produktion besticht durch neue Fakten und hinreißende Animationen einer Diva.

Der "Kulturmontag" - produziert in HD - wird als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) bereitgestellt.

Das gesamte TV-Angebot des ORF - ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + - ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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