StS Steßl zu Frauentag - Gender Pay Gap im Bundesdienst mit 12,8 Prozent bedeutend geringer als Österreichweit mit 23 Prozent

Einmal mehr ist Öffentlicher Dienst Vorbild und zeigt, dass unser konsequenter frauenpolitischer Schwerpunkt wirkungsvoll ist

Wien (OTS) - "Der Gender Pay Gap im Bundesdienst ist mit 12,8 Prozent bedeutend geringer als der allgemeine Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in Österreich mit 23 Prozent. Das ist erfreulich, aber wir werden weiterhin auf frauenpolitisch wichtige Maßnahmen setzen, um den Idealzustand - gleicher Lohn für gleiche Arbeit - zu erreichen", betont Kanzleramtsstaatssekretärin Sonja Steßl anlässlich des Frauentags und bezieht sich auf den jüngsten Gender Pay Gap von Eurostat, wonach in Österreich die Lohndifferenz im Jahr 2013 bei 23 Prozent lag.

"Wir haben im Öffentlichen Dienst bestqualifizierte, engagierte Frauen. Das zeigt sich auch bei der Entwicklung der Frauenanteile in den Spitzenpositionen der öffentlichen Verwaltung. Wir werden auch weiterhin darauf achten, dass Frauen gefördert werden und vermehrt wichtige Funktionen bekleiden", so Staatssekretärin Sonja Steßl. War in der höchsten Gruppe der SektionschefInnen, GruppenleiterInnen und LeiterInnen großer nachgeordneter Dienststellen im Jahr 2006 der Frauenanteil mit 15,8 Prozent noch sehr gering, so stieg er 2013 auf 26,3 Prozent. Ein positiver Trend zeichnet sich auch bei den höheren Führungskräften der AbteilungsleiterInnen, Abteilungsleitung-StellvertreterInnen und ReferatsleiterInnen ab. In dieser Gruppe war der Frauenanteil mit 29,8 Prozent bereits 2006 relativ hoch, 2013 lag er bei 36,8 Prozent.

Die nach wie vor bestehende Lohndifferenz im Bundesdienst sei vor allem auf die Altersstruktur, Anzahl der geleisteten Überstunden, Qualifikationsstruktur und Verteilung der Leitungsfunktionen zurückzuführen. Gerade deshalb gebe es im Öffentlichen Dienst ein Bündel an Maßnahmen zur Frauenförderung: Cross Mentoring (Personalentwicklungsprogramm speziell für Frauen), Ausschreibungsgesetz, Gendercontrolling (jährlicher Bericht über Frauen und Führungspositionen), Kurse an der Verwaltungsakademie zu Gender und Gleichstellung sowie das Bundes-Gleichbehandlungsgesetz.

"Einmal mehr ist der Öffentliche Dienst Vorbild und zeigt, dass unser konsequenter frauenpolitischer Schwerpunkt wirkungsvoll ist. Die positive Entwicklung beim Gender Pay Gap im Bundesdienst muss Ansporn für uns sein, die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern zu schließen", bekräftigt Kanzleramtsstaatssekretärin Sonja Steßl.

Rückfragen & Kontakt:

Büro Staatssekretärin Mag.a Sonja Steßl
Mag.a Petra Hafner
Pressesprecherin
Tel.: +43 1 531 15-204056, +43 664 610 63 84
petra.hafner@bka.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0004