ACUS fordert zum Internationalen Frauentag Solidarität mit Flüchtlingen

Wien (OTS/SK) - Aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März erinnert die Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) an die Frauen, die auf der Flucht sind oder in Flüchtlingslagern leben. Millionen sind weltweit auf der Flucht, nur ein sehr kleiner Teil der Flüchtlinge kommt nach Österreich. "Es ist beschämend, dass es nicht gelingt, diese Flüchtlingen zu unterstützen und als Menschen willkommen zu heißen", sagt Maria Rettenbacher, Frauenreferentin der ACUS. Eine gesetzliche Aufteilung der Flüchtlinge auf alle Bundesländer und eine menschenwürdige Unterbringung in kleinen Einheiten seien dringend notwendig. "Flüchtlingspolitik ist keine Frage der Sicherheitspolitik und der Polizei, sondern der Solidarität mit Menschen, die vor Krieg, Verfolgung, Not und Elend fliehen", betont Rettenbacher. ****

Auf der anderen Seite brauche es eine wirksame Bekämpfung des Menschenhandels, von dem vor allem Frauen betroffen sind und wie Sklavinnen behandelt und zum Beispiel zur Prostitution gezwungen werden. In diesem Fall sei der Staat gefragt, "die Menschenhändler zu bekämpfen und den betroffenen Frauen bei uns eine Zukunft zu ermöglichen", so die ACUS-Frauenreferentin.

Die ACUS unterstützt die Aktion "Wir fordern Gerechtigkeit und Taten" zum Frauentag am Samstag, 7. März 2015, um 15.30 Uhr am Tesarekplatz in Wien Favoriten. (Schluss) bj/mp

Rückfragehinweis: Maria Rettenbacher, Frauenreferentin der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS), Tel.:
0699/12128333

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