APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Schelling, Häupl und Pühringer aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 27.02. bis 05.03.2015 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Finanzminister Hans-Jörg Schelling (ÖVP). Die Arbeitswoche des Finanzministers stand ganz im Zeichen der Abbaubank der Hypo Alpe Adria, der Heta. Am Montag verkündete Schelling die Republik Österreich werde für keine weiteren Kärntner Landeshaftungen aufkommen, die sich auf fast elf Milliarden Euro belaufen. "Die Republik wird kein Geld mehr hergeben", sagte der Finanzminister im Ö1-Mittagsjournal. Der Staat werde lediglich für eine Milliarde Euro, für die eine Bundeshaftung vorliegt, geradestehen, erklärte Schelling, man werde auf keinen Fall die Glaubwürdigkeit des Bundes riskieren. Nun wird die Abwicklung der Heta und daraus folgend ein Schuldenschnitt für die Gläubiger geplant. "Wir fühlen uns rechtlich auf der sicheren Seite", sagte Schelling. Jeder, der eine Anleihe gezeichnet habe, müsse wissen, dass dahinter ein gewisses Risiko stehe, argumentierte der Finanzminister.

Über die Frage, in welchem Umfang Gläubiger auf ihr Kapital verzichten müssen, wird die Finanzmarktaufsicht (FMA) entscheiden. Laut Wirtschaftsprüfberichten, die am Freitag bekannt wurden, liegt die Verschuldung der Heta bei bis zu 7,6 Milliarden Euro. Bis Mai 2016 wird die Heta jegliche Zahlungen aussetzen. In dieser Zeit wird versucht werden eine einvernehmliche Lösung mit den Gläubigern zu finden.

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich der amtierende Bürgermeister Klagenfurts, Christian Scheider (FPÖ), auf Platz 5. Bei der Kärntner Gemeinderatswahl am 3. März konnte Scheider - anders als seine Partei, die in Klagenfurt auf Platz zwei hinter der SPÖ landete - seinen Bürgermeisterbonus nutzen. Mit einem knappen Vorsprung und 31,8 % der Stimmen geht er gegen Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ:
30,08%) in die Stichwahl um das höchste Amt der Kärntner Landeshauptstadt. Scheider, ein früherer Tennislehrer vom verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider, ist bereits seit 2009 Bürgermeister von Klagenfurt.

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