Wehsely zum Frauentag: "Frauen und Mädchen konsequent für bessere Jobchancen empowern"

waff-Angebote rund um Wiedereinstieg und Weiterkommen im Beruf im offenen Rathaus

Wien (OTS/SPW-K) - Wien (OTS) "Bessere Chancen im Beruf sind die Hälfte des Weges zu mehr Verteilungsgerechtigkeit. Deswegen lassen wir in Wien nicht locker und setzen in der Arbeitsmarktpolitik konsequent auf die Förderung von Frauen und Mädchen", betont die stellvertretende waff- Vorstandsvorsitzende SP GRin. Tanja Wehsely anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März.

Wie jedes Jahr ist der waff mit seinen speziellen Unterstützungsangeboten für Frauen auch am 9. März im offenen Rathaus mit dabei. Wehsely: "Ich lade die Wienerinnen herzlich ein, diese Gelegenheit zu nutzen und ins offenen Rathaus zu kommen, um sich gleich vor Ort über die Angebote rund ums Weiterkommen im Beruf aber auch zum Thema Wiedereinstieg nach der Babypause zu informieren und beraten zu lassen."

waff- Frauenförderprogramme unterstützen beim Wiedereinstieg nach der Karenz und fördern die beruflichen Entwicklungschancen von Frauen

Das Programm "FRECH - Frauen ergreifen Chancen" ist ein bewährtes und langjähriges Angebot des waff. Bisher stand die finanzielle Unterstützung bei FRECH allerdings nur Frauen zu, die maximal einen Lehrabschluss oder den Abschluss einer berufsbildenden mittleren Schule haben. Ab Juli 2015 können, wie von Vizebürgermeisterin Renate Brauner bereits angekündigt, auch Maturatinnen und Akademikerinnen, die dequalifiziert arbeiten und sich beruflich verändern wollen, bei ihrer Weiterbildung vom waff finanziell unterstützt werden. "Was FRECH neben der finanziellen Unterstützungsleistung vor allem ausmacht: Es stärkt, es empowert, es macht den Frauen Mut, selbstbestimmt, neue berufliche Wege zu gehen", unterstreicht Tanja Wehsely.

Einer Studie der AK Wien aus dem Vorjahr verdeutlicht, "dass wir mit dem Ausbau von FRECH jedenfalls die richtige Maßnahme zum richtigen Zeitpunkt setzen", weiß die stellvertretende waff-Vorstandsvorsitzende Tanja Wehsely. So sind 27, 4 Prozent der erwerbstätigen Frauen unter ihrem Qualifikationsniveau mit entsprechenden Auswirkungen auf ihr Einkommen beschäftigt, bei Migrantinnen sind es sogar 33,4 Prozent.

Ein weiterer wichtiger Baustein zur Gleichstellung ist das waff-Programm für WiedereinsteigerInnen. So unterstützt der waff bei der optimalen Planung des Aus- und Wiedereinstiegs. Ist eine Aus-oder Weiterbildung notwendig, gibt es finanzielle Unterstützung. Das Programm richtet sich nicht nur an berufstätige Frauen, die den Wiedereinstieg planen, sondern auch an Männer. Arbeitslose Frauen, die nach Kinderbetreuungszeiten wieder einsteigen wollen, sind beim AMS Wien richtig. Das abz*Frauenberatungszentrum in Wien-Simmering bietet im Auftrag des AMS Wien ebenfalls spezielle Beratungs- und Betreuungsangebote für Frauen.

Spezielle Unterstützungsangebote für Mädchen und Frauen, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben.

Im Rahmen des Qualifikationsplans Wien 2020 stellt Wien außerdem Mädchen und Frauen mit Pflichtschulabschluss ganz spezielle Unterstützungsangebote zur Verfügung.

Wehsely verweist dabei insbesondere auf das Projekt spacelab_girls im Rahmen der Wiener Ausbildungsgarantie. Spacelab_girls richtet sich an Mädchen bzw. junge Frauen zwischen 15 und 25 Jahren, die sich weder in der Schule noch in Ausbildung befinden und nicht wissen, wie es beruflich weitergehen soll. "Ausgrenzungsgefährdete junge Frauen und Mädchen brauchen eine ganz besondere Unterstützung, um im Berufsleben Fuß fassen zu können. Spacelab_girls legt für diese jungen Frauen einen wichtigen Grundstein für den Einstieg in ein selbstbestimmtes Leben", so die stellvertretende waff- Vorstandsvorsitzende. Spacelab_girls gehört zur spacelab-Produktionschule Wien und wird je zur Hälfte von waff und AMS Wien finanziert.

Die Gleichstellung von Frauen und Männern nehme insgesamt in der Wiener Ausbildungsgarantie einen zentralen Stellenwert ein, betont die SP GRin. . Wehsely: "Auch bei der überbetrieblichen Lehrausbildung stellen wir sicher, dass Mädchen die Chance haben, auch nicht traditionelle Ausbildungsbereiche kennen zu lernen."

Wehsely abschließend: "Unser zentrales Anliegen ist es jene zu unterstützen, die es am dringensten brauchen. In wirtschaftlichen Krisenzeiten sind das gerade auch die Mädchen und Frauen."

Alle Infos zu den waff Frauenförderprogrammen gibt es beim waff Beratungszentrum für Beruf und Weiterbildung; Tel. 217 48 - 555; Nordbahnstraße 36, 1020 Wien, www.waff.at (schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
Tel.: (01) 4000-81 925
www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10003