Bundeskanzler Werner Faymann zum internationalen Frauentag

Wien (OTS) - "Gleiche Chancen, gleiche Rechte, gleicher Respekt. Es ist viel geschehen, aber es gibt auch noch viel zu tun im Kampf um die Gleichstellung von Frauen und Männern", hält Bundeskanzler Werner Faymann anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März fest. "Dass Frauen im Berufsleben noch immer benachteiligt werden, dass Frauen immer noch weniger verdienen, ist schlicht unerträglich."

Bundeskanzler Werner Faymann: "In Anbetracht der immer noch wesentlich schwierigeren Lage von Frauen, oft in der alleinigen Mehrfachbelastung von Beruf und Familie zu stecken und dabei weniger Anerkennung und weniger Verdienst zu erhalten als Männer, erscheint jede Forderung nach einem schnelleren Anheben des Frauenpensionsalters nur zynisch."

"Vieles wurde bereits für Frauen erkämpft", betont der Bundeskanzler. "Aber es reicht noch lange nicht. Bis 2018 investieren wir 400 Millionen in den Ausbau ganztägiger Schulformen und weitere 100 Millionen pro Jahr in Kleinkindbetreuung, damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie einfacher wird." Auch die erreichten Ziele beim Ausbau der Frauenquote in Führungspositionen staatsnaher Betriebe von 38 Prozent seien nur als Etappensieg zu bewerten, denn "wo Frauen in Führungspositionen arbeiten, wird mehr Wohlstand und werden bessere wirtschaftliche Ergebnisse erzielt", so der Bundeskanzler.

"Wir sind die Heldinnen unserer eigenen Geschichte."
Mary McCarthy (1912-1989), amerikanische Schriftstellerin & Frauenrechtlerin

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