Bayr fordert zum Internationalen Frauentag, Mädchen vor Zwangsheirat zu schützen

Jährlich werden 15 Millionen Mädchen vor deren 18. Geburtstag verheiratet

Wien (OTS/SK) - "Kinder- und Zwangsehen rauben Mädchen ihre Zukunftschancen", verurteilt Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, die in einigen Ländern des Südens gängige Praxis der Kinderehe anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März. Weltweit werden jährlich 15 Millionen Mädchen vor deren 18. Geburtstag verheiratet. "Kinderehe ist eine Menschenrechtsverletzung", betont Bayr und ergänzt: "Betroffene Mädchen werden meist den Gefahren von Teenagerschwangerschaften ausgesetzt, verlassen die Schule zu früh und schlittern so häufig in eine Negativspirale von Armut und Abhängigkeit". ****

Gemeinsam mit Abgeordneten aus anderen Ländern hat Bayr eine Deklaration für das Ende von Kinder- und Zwangsehen unterzeichnet:
"Es ist wichtig, dass EntscheidungsträgerInnen weltweit zur Beseitigung der Kinderehe an einem Strang ziehen", ist Bayr überzeugt. Das internationale Netzwerk "Parliamentarians for Global Action" (PGA) hat das Unterzeichnen der Deklaration koordiniert. Darin fordern Abgeordnete weltweit, dass das Beseitigen von Kinderehe auch in der neuen "post2015 Entwicklungsagenda" einen prominenten Stellenwert einnehmen soll und mehr nationale Mittel zum Schutz und der Förderung von Frauen und Mädchen aufgebracht werden müssen.

Link zur Deklaration:
http://www.pgaction.org/news/press-releases/declaration-to-end-child-early-and-forced-marriage.html

(Schluss) sc/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002