ÖH Innsbruck: Es gibt viel zu tun für uns Studierende

Innsbruck (OTS) - Über 500 motivierte junge Menschen haben Anfang dieser Woche ein Studium an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (LFUI) begonnen. Für sie startet ein neuer Lebensabschnitt, den ihnen das Team der Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität Innsbruck (ÖH Innsbruck) so angenehm und informativ wie möglich gestalten möchte.

Der Vorsitzende der ÖH Innsbruck, Korbinian Kasinger (AktionsGemeinschaft), zeigt sich erfreut über die vielen Erstsemestrigen und die hervorragende Arbeit in den Tutorien zum Semesterstart: "Ich möchte all jene, die sich für ein Studium an der Universität Innsbruck entschieden haben, ganz herzlich willkommen heißen.

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei den vielen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der ÖH Innsbruck bedanken, denn nur durch ihren unermüdlichen Einsatz ist es möglich, dass der Einstieg ins Unileben so reibungslos funktionieren kann. Es ist definitiv nicht selbstverständlich, dass man sich heutzutage, neben einem sehr schnelllebigen und schwierigen Studium, noch ehrenamtlich engagiert. Über 200 Personen, die sich bei der ÖH Innsbruck engagieren, sprechen für eine lebenswerte Uni."

Auf die Frage hin, welche Ziele die ÖH Innsbruck für den Universitätsstandort Innsbruck verfolge, äußert sich Kasinger folgendermaßen: "Die Uni ist im Wandel. Die Technik schreitet rasend schnell voran und daran muss sich auch unsere Hochschule anpassen. Unter dem Schlagwort "Uni 2.0" fordern wir mehr Livestreams, Podcasts und besseres E-Learning. Dazu wollen wir wieder mehr Autonomie in die Lehre bringen - Voraussetzungsketten gehören gesprengt und Anwesenheitspflichten müssen reduziert werden.

Die Universität soll nicht nur ein Ort zum Lernen sein, die Uni muss ein Ort zum Leben sein. Deshalb fordern wir für die Studierenden mehr Lernplätze an allen Fakultäten und die sogenannte "Campusidentität" muss forciert werden."

Auch die Situation rund um das Thema Öffiticket liegt Kasinger am Herzen: "Der Kauf eines Öffitickets für die Kernzone Innsbruck stellt Studierende zu Beginn des Semesters vor eine große finanzielle Herausforderung. Zu unserem Entsetzen sind die Preise für den öffentlichen Nahverkehr wieder gestiegen, anstatt gefallen. Die Studierenden müssen dieses Semester unglaubliche 129,50 Euro für ein IVB-Kernzonenticket berappen. Die Grüne Vizebürgermeisterin, Sonja Pitscheider, hat scheinbar vergessen, dass sie den Studierenden schon vor Jahren ein billigeres Öffiticket versprochen hat. Sie muss unserer Forderung nach einem günstigeren Semesterticket für Innsbruck umgehend nachkommen, ansonsten kann man bedauerlicherweise nur noch von "fadenscheiniger grüner Verkehrspolitik" sprechen."

Von 19. bis 21. Mai finden in Innsbruck und österreichweit die ÖH-Wahlen statt. Der ÖH-Chef hat ein klares Ziel: "Uns ist es extrem wichtig, dass wir die Wahlbeteiligung steigern können und somit auch das Interesse an der Studierendenvertretung. Ich freue mich jetzt schon auf ein spannendes Wahlsemester an der Uni Innsbruck - eine ereignisreiche Zeit steht uns bevor!"

Rückfragen & Kontakt:

Korbinian Kasinger, Vorsitzender der
HochschülerInnenschaft Universität Innsbruck
Josef-Hirn-Str. 7, A-6020 Innsbruck

Tel.: 0664 284 87 22
mail: korbinian.kasinger@oeh.cc
Homepage: http://www.oeh.cc

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