Akte Hypo Alpe Adria – Neues Buch im Linde Verlag enthüllt die Chronik der Fehlentscheidungen

Wien (OTS) - Am 5. März 2015 präsentierte der Linde Verlag im Rahmen einer prominent besuchten Präsentation im großen Festsaal des Justizpalastes das Buch "Akte Hypo Alpe Adria. Von der Geldmaschine zum Milliardengrab. Verantwortliche, Profiteure, Hintergründe" der beiden Standard-Wirtschaftsjournalisten Dr. Renate Graber und Mag. Andreas Schnauder.

Hon.-Prof. Dr. Irmgard Griss, Leiterin der unabhängigen Untersuchungskommission, FMA-Vorstand Mag. Helmut Ettl und Sektionschef Mag. Christian Pilnacek diskutierten gemeinsam mit den beiden Autoren die neuesten Entwicklungen im Fall Hypo und die spannenden Erkenntnisse aus der akribisch recherchierten Chronik der Fehlentscheidungen, die zum Milliardendebakel führten.

Milliardengrab Hypo Alpe Adria

Die Hypo Alpe Adria erweist sich für Österreich als Milliardengrab. Anhand unzähliger Dokumente, Protokolle und Prüfberichte zeichnen die Wirtschaftsjournalisten Renate Graber und Andreas Schnauder im Buch "Akte Hypo Alpe Adria" die Entwicklungen nach, die zum Desaster führten. Die Autoren dokumentieren, wie die BayernLB im Herbst 2009 noch weitere Kapitalstärkungen für die Hypo in Aussicht stellte und kurz darauf die Reißleine zog, obwohl sie eine Insolvenz ihrer Kärntner Beteiligung gar nicht verkraftet hätte. Ein Notenbankbericht und Hypo-Dokumente zeigen auf, dass mit der Rettung der Hypo Alpe Adria die heimischen Großbanken ebenso geschont wurden wie der Hypo-Sektor.

Viel Raum widmen die Autoren in ihrem Buch auch den Problemkreditfällen, die zu den riesigen Verlusten führten. Anhand von CSI-Akten und Ermittlungsberichten werden besonders auffällige Geschäfte beleuchtet, bei denen es um kroatische Hotelruinen, Kredite an Waffenhändler und Oligarchen oder diskrete Konstruktionen für Spezialkunden via Liechtenstein geht. Dank der akribischen Recherchen kann sich der Leser ein genaues Bild darüber machen, wie die später mit Steuergeldern gestopften Löcher überhaupt entstehen konnten.

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