Frauenberger zu Gleichstellungsindex: Wiener Frauenförderung wirkt

Kinderbetreuung, Weiterbildungsförderung und Frauenförderung in den Unternehmen sind Konsequenzen aktiver Frauenpolitik

Wien (OTS) - "Wien ist nicht durch Zufall ein "positiver Ausreißer" in der Gleichstellung am Arbeitsmarkt, sondern weil unsere Frauenförderungsmaßnahmen wirken", so die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger zum heute veröffentlichten Gleichstellungsindex des Arbeitsmarktservice (AMS).

Frauen haben im Österreich-Vergleich in Wien die niedrigste Lohnschere, die höchsten Einkommen und eine geringere Teilzeitquote als im Durchschnitt. "Das sind Ergebnisse unserer Investitionen in Kinderbetreuungseinrichtungen und Frauenförderung am Arbeitsmarkt. Wien ist das Bundesland mit der höchsten Kinderbetreuungsdichte, mit den längsten Öffnungszeiten und den wenigsten Schließtagen. Der waff (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) unterstützt mit zahlreichen Programmen Frauen am Arbeitsmarkt. Auch in der Stadt Wien und in stadtnahen Unternehmen wird Frauenförderung ernst genommen. Die Wirtschaft ist dabei eine starke Partnerin, bei Initiativen wie dem Wiener Töchtertag arbeiten wir erfolgreich zusammen. Mit der Koppelung von Frauenförderung an die öffentliche Auftragsvergabe konnten wir zahlreiche Unternehmen motivieren, Gleichstellungsmaßnahmen umzusetzen," zählt Frauenberger die Gründe für das gute Abschneiden von Wien auf.

Abschließend stellt Frauenberger fest: "Das ist die aktive Frauenpolitik, die wir in Wien konsequent verfolgen und die - wie die Zahlen zeigen -auch wirkt!"

Der Gleichstellungsindex zeige aber auch deutlich, dass es vor allem in der gerechten Aufteilung der unbezahlten Arbeit noch Aufholbedarf gibt, so Frauenberger: "Auch in Wien erledigen Frauen 62 Prozent der geleisteten Haushaltsarbeit, in mehr als einem Viertel der Paarhaushalte erledigen Frauen sogar die gesamte unbezahlte Arbeit. In den vier Wänden gibt es aber vier Hände, die anpacken können: Egal ob es um die Karenz, die Pflege oder die Reinigungsarbeit geht, halbe-halbe ist angesagt!" (Schluss) grs

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