LH Platter: Tirol solidarisch aber Kärnten darf nicht aus Verantwortung entlassen werden.

Verhandlungen auch mit dem Bund über gemeinsame Lösung des Problems

Innsbruck (OTS) - Im Anschluss an die außerordentliche Landesfinanzreferentenkonferenz zum Thema der Abwicklung der Hypo-Alpe-Adria Abbaugesellschaft HETA am Mittwoch erklärte Tirols Landeshauptmann Günther Platter, dass sich Tirol wie auch die anderen Bundesländer im Rahmen ihrer Solidarhaftung der Verantwortung zur Sicherung der Liquidität der gemeinsamen Pfandbriefstelle der Landeshypothekenbanken bewusst sei. "Es wäre der Supergau, wenn die Pfandbriefstelle zahlungsunfähig werden würde", sagte Platter. Deshalb haben sich die Länder dazu bekannt, die Zahlungsfähigkeit erhalten zu wollen. Dabei wollen die anderen Bundesländer aber auch Kärnten nicht aus der Verantwortung entlassen. "Wir haben uns darauf verständigt, alle rechtlichen Maßnahmen auszuschöpfen, damit Kärnten seinen Verpflichtungen in der Misere nachkommt", bekräftigt Tirols Landeshauptmann, der auch darauf verweist, dass auch der Bund weiterhin in der Pflicht steht. "Es werden umgehende Verhandlungen aufgenommen, wie das Problem gemeinsam zu lösen ist."

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