Bundesschulsprecher: Weiterführung der Neuen Mittelschule muss spürbare Verbesserungen bringen

Ministerin muss Schulpartner besser einbinden

Wien (OTS) - Heute Nachmittag wurden die Ergebnisse der Evaluation der Neuen Mittelschule bei einer Schulpartnersitzung präsentiert. Für Bundesschulsprecher Lukas Faymann muss eine Weiterführung spürbare Verbesserungen bringen und gut durchdacht sein - schließlich geht es um 300 Millionen Euro, die im Bildungsbereich sowieso "an allen Ecken und Enden" fehlen. So könnte man mit dem Geld etwa drei Mal das Fach Politische Bildung für alle Schulstufen einführen. Weiters fordert Faymann das Bildungsministerium dazu auf, die Schulpartner besser einzubinden.

"Im Bildungsbereich fehlt das Geld an allen Ecken und Enden. Dringend notwendige Reformen können nicht durchgeführt werden, weil das Geld fehlt. Ich erwarte mir von einer Weiterführung der Neuen Mittelschule spürbare Verbesserungen, andernfalls muss man sich überlegen, ob andere Reformen nicht sinnvoller für die Schülerinnen und Schüler wären", so Bundesschulsprecher Lukas Faymann.

"Für 300 Millionen Euro könnte man beispielsweise Politische Bildung als Pflichtfach für alle Schulstufen drei Mal einführen. Auch in schulpsychologisches Personal, eine verbesserte Lehrerausbildung und eine Senkung der Klassenschülerhöchstzahl müsste dringend investiert werden", so Faymann weiter.

Laut der Evaluation der Neuen Mittelschule ist die Umsetzung in Schulen, in denen Lehrkörper und Direktion hinter dem Projekt standen, besser gelungen. Faymann fordert das Bildungsministerium daher dazu auf, bei zukünftigen Reformen besser auf Feedback der Schulpartner einzugehen.

"Eines ist klar: Soll das Projekt spürbare Verbesserungen bringen, so muss das Ministerium endlich auch die Schulpartner einbinden. Denn sie müssen die Reformen weitertragen. Deshalb muss die Ministerin ihnen auch mehr Mitspracherecht gewähren", so Faymann abschließend.

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Lukas Faymann
Bundesschulsprecher
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