Bank Burgenland: HETA-Moratorium ist auch im worst case verkraftbar

Eisenstadt (OTS) - Die Auswirkungen der befristeten Stundung von Verbindlichkeiten der HETA auf die Bank Burgenland sind aktuell überschaubar und selbst im worst case jedenfalls verkraftbar.

Die direkten Auswirkungen der am Sonntag, dem 1. März 2015 von der FMA angeordneten befristeten Stundung von Verbindlichkeiten der HETA Asset Resolution AG ("HETA-Moratorium") auf die Bank Burgenland sind absolut überschaubar:

So hält die Bank Burgenland lediglich ein überschaubares Volumen (einstelliger Millionenbetrag) einer vom Moratorium erfassten Anleihe im Eigenbestand. Gesellschaftsrechtliche Verbindungen oder andere wesentliche Verbindlichkeiten bestehen nicht.

Zur potentiellen indirekten Auswirkung auf die Bank Burgenland über die Pfandbriefbank (Österreich) AG (vormals Pfandbriefstelle der österreichischen Landes-Hypothekenbanken) ist darauf zu verweisen, dass für die vom Moratorium erfassten Anleihen iHv rd Euro 1,2 Mrd eine gesetzlich angeordnete, solidarische Haftung aller Hypo-Banken sowie deren Gewährträger (sämtliche Bundesländer Österreichs mit Ausnahme von Wien) besteht (§ 2 PfandbriefstellenG).

Ob überhaupt und in welcher Höhe die Bank Burgenland aus der Haftungssituation der Pfandbriefbank letztlich ein Schaden treffen wird, lässt sich aus heutiger Sicht nicht mit Sicherheit sagen. Dies wird unter anderem von der Werthaltigkeit der Haftung des Landes Kärnten für die HETA-Verbindlichkeiten abhängen.

Selbst in einem worst case Szenario würden aus heutiger Sicht allerdings die bestehenden Eigenmittel der Bank Burgenland mehr als ausreichend sein, um allfällige Belastungen im Zusammenhang mit Haftungen aus der Pfandbriefbank zu verkraften.

Die Bank Burgenland weist zum Halbjahr 2014 auf Konzernebene einen Eigenmittelmittelüberschuss iHv rd Euro 274,9 Mio aus. Mit einer Eigenmittelquote von rund 17,4 % (Kernkapitalquote rund 15,5 %) zählt die Bank Burgenland zu den finanzstärksten Banken Österreichs.

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