Königsberger-Ludwig: Stufenplan für Palliativ- und Hospizversorgung bis 2020

Nationalratsbeschluss zum Enquete-Bericht Ende März

Wien (OTS/SK) - "Ich finde es bedauerlich, dass bereits am ersten Tag nach der sehr sachlich geführten Diskussion in der Enquete zu "Würde am Ende des Lebens" wieder parteipolitisch agiert wird, anstatt gemeinsam an Lösungsansätzen für die Umsetzung der Empfehlungen zu arbeiten", so SPÖ-Abgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig, Mitglied der Enquete-Kommission, zu den heutigen Aussagen von Berlakovich-Jenewein. Es sei im Zuge der Enquete-Kommission ja eindeutig herausgekommen, dass die Finanzierung der Hospiz- und Palliativversorgung in unterschiedliche Kompetenzbereiche fällt; vor allem die Bundesländer sind eingeladen, hier ihren Beitrag zu leisten, wobei auch die Finanzausgleichsverhandlungen dabei eine wesentliche Rolle spielen werden. ****

"Der Bericht enthält jedenfalls auch keine fixen Millionenbeträge, die die Ministerien zur Verfügung zu stellen hätten, sondern zeigt in Form eines Stufenplans bis 2020 einen politischen Weg auf, wie die Hospiz- und Palliativversorgung sichergestellt werden kann. Es ist schade, dass die FPÖ die bestehenden Gemeinsamkeiten und Ziele dem politischen Hick-Hack unterordnet; das ist der Sache nicht dienlich", so Königsberger-Ludwig.

Königsberger-Ludwig, die als SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung an allen Sitzungen der Kommission teilgenommen hat, stellte abschließend klar, dass es einen Beschluss des Nationalrats voraussichtlich am 25. oder 26. März geben wird, wenn der Bericht im Plenum behandelt wird. (Schluss) up/ah/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002