Figl: Auch bei Schanigärten macht die Dosis das Gift

Klares Nein zur ganzjährigen Öffnung von Schanigärten - Öffentlicher Raum gehört allen - Fixe Konstruktionen nicht im Sinne der Bewohner - Gebühren sollen im Bezirk bleiben

Wien (OTS) - "Schanigärten beleben das Bild einer Stadt und laden zum Verweilen im Bezirk ein. Auch die Innenstädter schätzen und frequentieren ihre Schanigärten. Aber wie so oft macht die Dosis das Gift, denn Schanigärten gehen auf Kosten des öffentlichen Raums", betont ÖVP-Bezirksparteiobmann MMag. Markus Figl. Deshalb dürfen Schanigärten auch keine Wintergärten, keine Ganzjahresfreiluftschenken werden. "Von mir gibt es ein klares Nein zur ganzjährigen Öffnung von Schanigärten. Denn der öffentliche Raum gehört allen, den Bewohnern, den Besuchern und den Touristen", unterstreicht Markus Figl und erklärt, dass eine Reservierung für den gewerblichen Gebrauch diesen öffentlichen Raum entziehe.

"Wenn das ganze Jahr über auf mehr Plätze im Lokal zurückgegriffen werden kann, dann besteht die Gefahr, dass der Schanigarten Stück für Stück zum Dauer-Wintergarten mit fixen Konstruktionen wird. Für uns ist aber klar: Sinn und Zweck von Schanigärten ist eine temporäre Nutzung des öffentlichen Raumes. Und dabei soll es bleiben", stellt der ÖVP-Bezirksparteiobmann klar. Bereits heute können Schanigärten bis zu 3/4 des Jahres offen gehalten werden. Die letzte Ausdehnung des Zeitraums erfolgte erst im Oktober 2012. "Damals wurde ein guter Kompromiss für alle gefunden: Die Schanigartenzeit wurde ausgeweitet und dauert jetzt von Anfang März bis Ende November. Das ist lange genug", so Markus Figl, der betont, dass "zumindest einige Wochen im Jahr die Bewohner Ruhe im öffentlichen Raum genießen sollen".

Derzeit wird der Schanigarten sehr günstig und deutlich unter den Quadratmeterpreisen der Inneren Stadt vergeben. "Das ist auch gut so, denn damit wird die Wirtschaft angekurbelt und neue Jobs geschaffen", so Markus Figl. Aber die negativen Auswirkungen von Schanigärten, etwa Raumverlust, Parkplatzverlust, Lärm- oder Geruchsbelästigung, würden die Menschen vor Ort treffen. "Leider gehen die Gebühren durch die Vergabe des öffentlichen Raumes für Schanigärten aber an die Stadt und versumpfen dort im Rot-Grünen Morast", unterstreicht Figl und erklärt, dass es deutlich sinnvoller wäre damit Projekte im Bezirk zu finanzieren, die den Bewohnern am Herzen liegen.

"Daher spreche ich mich dafür aus, dass die Gebühren auch im Bezirk bleiben", so ÖVP-Bezirksparteiobmann MMag. Markus Figl, der abschließend zusammenfasst: "Von der ÖVP gibt es ein klares Ja zu Schanigärten, aber mit Maß und Ziel, denn wir stellen die Bewohner in den Mittelpunkt unserer Politik."

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ÖVP Innere Stadt, Paul Schmidinger, Pressesprecher, Tel.: (+43 664) 96 76 860, mailto: schmidinger@markusfigl.at

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