Brauchtum, Kirchtag, Feuerwehrfest & Co.: Kärntner Landtag thematisiert Erleichterungen für Veranstalter

Team Kärnten-Initiative im Landtag für Bürokratieabbau und gegen Behinderung von Veranstaltern und Wirtschaft

Klagenfurt (OTS) - Aufgrund einer entsprechenden Initiative des Team Kärnten wird sich der zuständige Ausschuss des Kärntner Landtages morgen, Donnerstag, mit einer Evaluierung des Kärntner Veranstaltungsgesetzes befassen: "Seit vielen Monaten klagen in Kärnten Veranstalter von Kirchtagen, Orts-, Dorf- und Feuerwehrfesten über die viel zu strengen Auflagen im Kärntner Veranstaltungsgesetz. Bei exakter rechtlicher Auslegung sind an vielen Plätzen gar keine Veranstaltungen mehr möglich. Das derzeit in Anwendung befindliche Veranstaltungsgesetz führt dazu, dass viele Events von den Orts- und Stadtzentren ins "Nirgendwo" verlegt werden müssten und damit wesentlich an Attraktivität verlieren würden", erklären Landesrat Gerhard Köfer und der IG-Obmann LAbg. Hartmut Prasch.

Köfer weist auch auf die Tatsache hin, dass Kärntens Veranstalter bereits jetzt durch hohe Auflagen und Erfordernisse im Bereich der Krankenkasse belastet werden: "Auch die landesgesetzlichen Komponenten sorgen für eine zusätzliche Behinderung der Veranstalter. In anderen Bundesländern hat der Landesgesetzgeber bereits erkannt, dass die jeweiligen Veranstaltungsgesetze gelockert und für die Veranstalter freundlicher ausgestaltet werden müssen." Auch in Kärnten ergibt sich - gerade in Anbetracht der vielen Brauchtumsveranstaltungen im ländlichen Raum - die zwingende Notwendigkeit, Anpassungen am Gesetz vorzunehmen: "Das lebendige Kärntner Brauchtum darf nicht durch überflüssige gesetzliche Hürden weiter in Gefahr gebracht werden", verdeutlichen Köfer und Prasch unisono.

Wie Prasch abschließend ausführt, ist es das Ziel des Team Kärnten, dass das geltende Veranstaltungsgesetz evaluiert und auf Basis der Ergebnisse eine Novellierung des Gesetzes beschlossen wird. "Wir verfolgen die klare Intention, im Sinne der Veranstalter für Erleichterungen und einen Bürokratieabbau zu sorgen. Nur eine Wirtschaft mit freien Entfaltungsmöglichkeiten sichert Wohlstand, Arbeitsplätze und Beschäftigung."

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