Gelebte Gleichstellung in der AK Oberösterreich: Ein Drittel der Führungskräfte ist weiblich – Tendenz steigend

Linz (OTS) - Acht Jahre ist es her, dass die Arbeiterkammer Oberösterreich ein internes Frauenförderungsprogramm gestartet hat -mit dem langfristigen Ziel, bei den Führungspositionen ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis herzustellen. Nur 13 Prozent der Führungskräfte waren damals weiblich. Heute beträgt der Frauenanteil an allen Führungskräften bereits rund 32 Prozent. Fünf der elf Abteilungen werden von Frauen geleitet. Für AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer und AK-Direktor Dr. Josef Moser, MBA ist klar: Wer für die Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt eintritt, muss selbst mit gutem Beispiel vorangehen.

Der Frauenanteil bei den Expertinnen und Experten in der AK OÖ beträgt derzeit rund 51 Prozent. "Dieses Potenzial an hoch qualifizierten Kolleginnen für Führungsaufgaben zu nutzen, war und ist unser erklärtes Ziel", sagt AK-Direktor Moser. Mittlerweile sind bereits fünf von elf Abteilungsleitern/-innen weiblich. "Unser Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis bei allen Führungspositionen", bekräftigt Moser. Selbstverständlich würden dabei aber auch Männer nicht vom beruflichen Aufstieg ausgeschlossen.

Hier die "Hall Of Fame" der weiblichen Führungskräfte in der Arbeiterkammer Oberösterreich:
Abteilungsleiterinnen:
Mag.a Gerda Landsiedl (Finanzen - Interne Dienstleistungen)
Andrea Heimberger (Kommunikation)
Mag.a Bernadette Hauer (Bildung, Jugend und Kultur)
Mag.a Andrea Hilber (Insolvenz-Rechtsschutz)
Dr.in Helga Kempinger (Rechtsschutz Linz)

Stabstellenleiterinnen
Martina Jungert , diplomée (Präsidialbüro)
Dr.in Edith Konrad (Projekt- und Regionalentwicklung)
Erika Rippatha, diplomée (Frauenbüro)
Mag.a Dagmar Andree, MBA (Arbeitsbedingungen)

Teamleiterinnen:
Mag.a Patricia Dirisamer (Rechtsschutz Linz)
Mag:a Christine Teuchtmann (Lohnsteuer /Freie Dienstnehmer/-innen) Mag.a Elfi Sonnberger (Kultur)
Mag.a Hilde Zauner (Jugend - Di@log)

Bezirksstellenleiterinnen
Mag.a Elisabeth Marschalek (Grieskirchen)
Dr.in Martina Obermaier (Vöcklabruck)
Dr.in Michaela Petz (Wels)

Seit drei Jahren vergibt die Arbeiterkammer außerdem größere Aufträge nur noch an Firmen, die nachweislich betriebliche Gleichstellungsmaßnahmen setzen. "Wir nehmen den bevorstehenden Internationalen Frauentag zum Anlass, um wieder einmal darauf hinzuweisen, dass betriebliche Frauenförderung und betriebliche Gleichstellungsmaßnahmen wirken", sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Dass Frauen in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert seien, sei nur ein Aspekt der nach wie vor bestehenden Benachteilung von Frauen in der Arbeitswelt: "Deshalb werden wir uns auch in Zukunft - und nicht nur am Internationalen Frauentag - gegen die Diskriminierung von Frauen einsetzen."

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