NEOS: Fehlentscheidung auf Kosten der Universitäten

Niki Scherak: "Der Vorschlag von Bundesminister Mitterlehner ist ein weiterer Rückschritt für Österreichs Universitäten"

Wien (OTS) - Nun ist es also amtlich, dass Bundesminister Mitterlehner die Erhöhung der Ärztegehälter durch eine Belastung der Universitäten finanziert. "Während wir in anderen Bereichen viel Geld sinnlos ausgeben, sparen wir bei den Universitäten", so NEOS Wissenschaftssprecher Niki Scherak. "Dies ist das nächste Armutszeugnis der Bundesregierung. Die versprochenen 615 Millionen Euro für die nächste Leistungsvereinbarungsperiode dienten nur der Abgeltung der Inflation. Nicht einmal das ist nun also gewährleistet." Auch mit diesen Mitteln hätten die Universitäten keine großen Sprünge gemacht. Durch diese zusätzliche Finanzierung wäre nur der Universitätsbetrieb in der aktuellen Form fortgeführt worden.

"Durch die weitere Kürzung müssen die Universitäten neue Wege finden, mit den vorhandenen Mitteln umzugehen. Leidtragende werden wieder die Studierenden sein", so Scherak enttäuscht. "Die Finanzierung der Ärzte durch das Wissenschaftsministerium ist de facto nur eine versteckte Subventionierung des Gesundheitsressorts. Hier muss Klarheit geschaffen werden."

NEOS setzt sich für eine Qualitätsoffensive für die heimischen Universitäten ein und dazu muss eine solide Finanzierungsbasis geschaffen werden. "Wir werden diesen Vorschlag der Regierung ablehnen und uns weiter für eine besser Finanzierung der Universitäten einsetzen", so Niki Scherak in Richtung Bundesminister Mitterlehner.

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