Industrie-Initiative für die "heiße Phase": Vermögensteuern gefährden die Gesundheit unserer Wirtschaft

IV-GS Neumayer: Warnung des wirtschaftlichen Sachverstandes - Weitere Belastungen kosten Arbeitsplätze - Wer jetzt nicht Strukturen ändert, verschärft die Probleme im Land zusätzlich

Wien (OTS/PdI) - "Der einfache wirtschaftliche Sachverstand warnt:
Vermögensteuern gefährden die Gesundheit unserer Wirtschaft - und das kostet dringend benötigte heimische Arbeitsplätze. Das kommuniziert die Industrie mit ihrer neuen Initiative in den entscheidenden Wochen der Steuerreform-Verhandlungen", so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, heute, Sonntag. "Lassen wir uns nicht täuschen: bei der vorgeblichen 'Millionärssteuer' handelt es sich in Wahrheit um eine massive Mittelstands- und Familiensteuer. Insbesondere angesichts der schlechten konjunkturellen Aussichten würde sie Jobs vernichten und den Standort Österreich noch weiter schwächen. Wir haben kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem und brauchen endlich Strukturreformen - neue oder höhere Steuern werden bestehende Probleme nur zusätzlich verschärfen", sagte Neumayer.

Über die Auswirkungen von Vermögensteuern klärt die Industrie bis zum Beschluss der Steuerreform bundesweit im Rahmen der neuen Initiative "Vermögensteuern gefährden die Gesundheit unserer Wirtschaft" auf. Unter anderem kommen Plakate in Wien und den Bundesländern zum Einsatz. Zusätzlich werden "Moving-Lights" an den Wiener Stadteinfahrten sowie der Werbetower am Wiener Handelskai an der Südosttangente und das "Rolling-Board-Netz" in der Bundeshauptstadt genutzt. Überdies werden die Sujets österreichweit in Industrieunternehmen ausgehängt.

"Die Belastungsgrenze ist für Menschen und Unternehmen längst erreicht - mit weiteren oder höheren Steuern würde sie endgültig überschritten", betonte der IV-Generalsekretär. Dies wurde im kürzlichen IV-Bundesvorstand auch mit Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling intensiv und einhellig diskutiert. Mit ihrer Initiative wolle die Industrie daher zusätzlich zu laufenden Aktivitäten Bewusstsein in der Öffentlichkeit schaffen, was noch höhere oder neue Steuern bedeuten würden - "Zusatzbelastungen für den Mittelstand und für Familien, Substanzsteuern für Unternehmen, die de facto eine Enteignung und Arbeitsplatzverluste bedeuten. Dazu gibt es ein klares Nein", so Neumayer.

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