Korun: Regierungs-Versorgungsposten beim Abdullah-Zentrum nicht nachbesetzen!

Blogger Raif Badawi droht in Saudi-Arabien die Todesstrafe wegen "Glaubensabfall".

Wien (OTS) - Aussagen vom Verwaltungsratsmitglied des König Abdullah Zentrums, David Rosen, haben es vor kurzem zutage befördert, dass der Posten der Vizegeneralsekretärin des König Abdullah Zentrums ursprünglich nicht vorgesehen war und später von der österreichischen Bundesregierung durchgesetzt wurde - "wie unschwer zu erraten ist, um eine ehemalige ÖVP-Politikerin, die Ex-Justizministerin Bandion-Ortner, mit einem gut bezahlten Job zu versorgen. Es wäre ein unvorstellbarer Affront, wenn jetzt dieser Posten auch noch nachbesetzt werden würde", hält heute die Menschenrechtssprecherin der Grünen, NAbg. Alev Korun, fest.

"Während der "Dialogpartner" unserer Bundesregierung, das wahhabitische Regime Saudi-Arabiens, in Wien angeblich einen interreligiösen Dialog stiftet, droht dem religionskritischen Blogger Raif Badawi in Saudi-Arabien sogar die Todesstrafe, da die Wiederaufnahme des Strafverfahrens gegen ihn auch den Vorwurf des "Glaubensabfalls" wieder aktualisiert hat. ÖVP und SPÖ sind in Erklärungsnot, wie über die Nachbesetzung eines parteipolitisch durchgesetzten Postens nachgedacht werden kann, während die Heuchelei des Pseudodialogs zum Himmel schreit: Es gibt nämlich genau Null Religions- und Meinungsfreiheit in Saudi Arabien, das angeblich einen Dialog zwischen den Religionen stiften möchte", schließt Korun.

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