Falsche Darstellungen in der „Presse“ vom 28.2.2015

Richtigstellung der Kanzlei Lansky, Ganzger + Partner

Wien (OTS) - Der in der aktuellen Ausgabe der "Presse" erschienene Artikel "OMV im Visier der Ostspione" enthält mehrere falsche Darstellungen, die nicht unwidersprochen bleiben können.

Schon der Titel "OMV im Visier der Ostspione" ist völlig aus der Luft gegriffen und weder im Text noch aus zitierten Dokumenten belegt. Offenbar dient der Titel lediglich dazu, die Kanzlei LGP - völlig faktenwidrig - in Zusammenhang mit rechtswidrigen Handlungen zu bringen.

Bei den von der "Presse" zitierten kasachischen Gesprächspartnern handelte es sich um den damals amtierenden kasachischen Botschafter in Wien, Yerzhan Kazhykhanov, und den Vorstandsdirektor eines renommierten kasachischen Industriekonzerns, Herrn Ulan Baizhanov., und nicht um den stellvertretenden Generalstaatsanwalt, wie von der "Presse" behauptet. Keiner der beiden genannten Herren steht in Verbindung zum KNB und wurde dies auch bisher von niemandem behauptet. Diese Unterstellung ist eine freie Erfindung der "Presse".

Der von der "Presse" zitierte und von der Redaktion LGP zur Durchsicht übermittelte Aktenvermerk steht in überhaupt keinem Zusammenhang zu der Causa Aliyev. Vielmehr geht es darin um einen anderen Fall und um ein anderes kasachisches Unternehmen. Weiters ging es offensichtlich um von der OMV damals ins Auge gefasste neue Aktivitäten in Kasachstan. Beides geht aus dem Aktenvermerk klar hervor, was die "Presse" nicht hindert, einen - wiederum völlig faktenwidrigen - Zusammenhang zur Causa Aliyev in den Raum zu stellen.

Weder kann aus dem unterstellten Aktenvermerk geschlossen werden, dass Dr. Lansky von der kasachischen Seite um Führung von Gesprächen "mit österreichischen Entscheidungsträgern" ersucht wurde, noch dass solche stattgefunden hätten. Es ist aus dem Aktenvermerk auch ganz klar ersichtlich, dass die Causa Aliyev überhaupt nicht das Thema war.

Ebenfalls frei erfunden ist die Spekulation der "Presse", ein Schreiben der Kanzlei LGP an die OMV sei vom kasachischen Geheimdienst initiiert. Abgesehen davon, dass LGP die Echtheit dieses von der Presse" zitierten Schreibens bestreitet, enthält das Schreiben lediglich die Information über eine damals tatsächlich existierende Verstimmung der kasachischen Diplomatie.

Es gibt keinen Hinweis und kein Indiz dafür, dass dieses angebliche Schreiben vom kasachischen Geheimdienst initiiert worden wäre.

Die Kanzlei Lansky weist die von der "Presse" getätigten Vorwürfe auf das schärfste zurück und behält sich rechtliche Schritte vor.

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