Baugewerbe begrüßt die Verlängerung der Förderaktion Thermische Sanierung

Bundesinnungsmeister Frömmel enttäuscht über die Kürzung auf 80 Millionen

Wien (OTS/PWK149) - Die Bundesinnung Bau begrüßt die heute verkündete Neuauflage des heute Schecks für Thermische Sanierungsmaßnahmen. Damit wird eine erfolgreiche Förderaktion erneut verlängert.

"Der Sanierungsscheck ist mittlerweile eine fixe Größe und hat sich in jedem Jahr bewährt. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist nach wie vor hoch und für den Staat rechnet sich die Förderung allemal", so Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel.

Hinsichtlich der Kürzung von 100 Millionen auf 80 Millionen kann Frömmel seine Enttäuschung nicht verhehlen: Es ist vollkommen unverständlich, dass gerade bei Modellen wie dem Sanierungsscheck, bei welchen der Staat durch Einnahmen aus Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen sowie weniger Kosten für Arbeitslosenunterstützung ein Vielfaches einnimmt, der Rotstift angesetzt wird.

Angesichts der nach wie vor aktuellen Konjunkturschwäche besonders im Baugewerbe sind Impulse dringend notwendig und wir hätten eher mit einer Aufstockung als mit Kürzungen gerechnet", so Frömmel.

Die Bundesinnung Bau konzentriert sich dabei auf Modelle, die sich für die öffentliche Hand rechnen bzw. sogar Ertrag bringen:
seniorengerechte Wohnraumadaptierungen, eine Wohnbauoffensive, der Handwerkerbonus oder Infrastruktur-Investitionen sind Modelle mit großer Hebelwirkung.

"Es geht nicht an, dass für die Aufarbeitung des Bankendebakels hunderte Millionen Euro ohne Weiteres genehmigt werden, aber bei der dringend überfälligen Konjunkturoffensive die Regierung ständig auf der Bremse steht", ärgert sich Frömmel. (PM)

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