„Thema“ über den Alijew-Krimi, Vorstadtmänner und soziale Innovationen

Am 2. März um 21.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert "Thema" am Montag, dem 2. März 2015, um 21.10 Uhr in ORF 2 mit folgenden in HD produzierten Beiträgen:

Der Alijew-Krimi

Über Jahre hat er enorme Geldsummen ausgegeben, um sein Leben zu schützen - dann wird er erhängt in einer österreichischen Gefängniszelle aufgefunden: Rachat Alijew, ehemaliger Botschafter aus Kasachstan mit Geheimdienstvergangenheit, Ex-Politiker, Ex-Schwiegersohn des kasachischen Präsidenten, millionenschwerer Banker und des zweifachen Mordes angeklagt. Dienstag früh wird er in der Krankenstation der Justizanstalt Josefstadt gefunden, erhängt an einer Mullbinde. Eindeutig Suizid, sagen die Behörden zunächst. Doch eine erste Blutanalyse sorgt für den Knalleffekt: Ein in Österreich verbotenes Betäubungsmittel wurde festgestellt. Auch nach seinem Tod sorgt der Mann, der Österreichs Justiz und auch die Politik seit Jahren auf Trab gehalten hat, für Spekulationen. Rachat Alijew hat "Thema" 2009 sein einziges Fernsehinterview gegeben, damals kamen auch die Witwen der Mordopfer zu Wort. Christian Zechner, Christoph Seibel und Andreas Glantschnig haben recherchiert und rollen den Alijew-Krimi auf.

Vorstadtmänner

Sie machen ihnen das Leben schwer und ziehen ihre Frauen ohne mit der Wimper zu zucken über den Tisch - die Männer der "Vorstadtweiber" (montags, 20.15 Uhr in ORF eins). Seit Wochen holt die ORF-Erfolgsserie mehr als 800.000 Österreicherinnen und Österreicher vor die Bildschirme und thematisiert Sex und Korruption. "Die Bettszenen mit meinem schwulen Liebhaber haben der Kassiererin in meinem Supermarkt gar nicht gefallen", erzählt Juergen Maurer amüsiert. In der Serie betrügt er seine Frau mit einem Politiker. Der Banker Hadrian, dargestellt von Bernhard Schir, hat dagegen das Problem, den Bedürfnissen seiner jungen Frau nicht gerecht werden zu können. Wie ticken die beiden Männer privat? Eva Kordesch hat die zwei Schauspieler, die auch am Theater große Erfolge feiern, getroffen.

Soziale Innovationen - Wenn der Einzelne die Gesellschaft verändert

"Krisenzeiten sind gute Zeiten für Innovationen", sagt der Soziologe Josef Hochgerner. Wenn sich der Staat aus den sozialen Bereichen des Lebens zurückzieht, ist wieder verstärkt der Einzelne gefragt. Michaela Brötz will etwas gegen die Wegwerfgesellschaft unternehmen und organisiert in Tiroler Dörfern Reparaturcafés. Dort werden Geräte kostenlos repariert, die sonst in den Müll gewandert wären. In Wien gründen Studenten der Universität für Bodenkultur den Verein N.E.L. Er soll Bauern, die keine Erben haben, mit Menschen zusammenführen, die gerne Landwirte wären, aber keinen eigenen Hof haben. Zwei Projekte, die eines verbindet: Sie sind soziale Innovationen und obendrein äußerst erfolgreich, berichtet Oliver Rubenthaler.

Die in HD produzierte Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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