KURIER: Justizministerium setzt im Fall Alijev Expertengruppe ein

Betäubungsmittel in geringer Menge im Blut des kasachischen Ex-Botschafters liefern neuen Nährstoff fürVerschwörungstheorien

Wien (OTS/Kurier) - Die bei einem ersten Bluttest in der Leiche des kasachischen Ex-Botschafters Rakhat Aliyev gefundenen Spuren eines Betäubungsmittels in geringer Menge liefern neuen Nährstoff für Verschwörungstheorien. Um Spekulationen vorzubeugen, setzt Justizminister Wolfgang Brandstetter jetzt eine Expertengruppe ein, die den Tod des unter Mordverdacht gestandenen Ex-Diplomaten im Gefängnis untersuchen soll. Der pensionierte Generalprokurator Ernst Eugen Fabrizy soll als Leiter der Kommission weisungsungebundene Fachleute um sich scharen.

Das Angebot der kasachischen Botschaft, Österreich bei den Ermittlungen zu unterstützen, bekommt einen bitteren Beigeschmack. Zumindest wenn man den Erzählungen der Frau eines ehemaligen Mithäftlings von Aliyev glaubt. Sie behauptet, dass es am Tag des Todes von Aliyev in der kasachischen Botschaft eine Siegesfeier gegeben habe.

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