GdG-KMSfB-Meidlinger: Bedienstete der Gemeinden abzustrafen ist keine politische Lösung

Klare Absage an Alibi-Vorschlag des Finanzministers

Wien (OTS) - "Eine drastische Deckelung der Personalkosten in den Österreichischen Gemeinden ist keine politische Lösung. Der Vorschlag der hohen Politik ist eine reine Alibihandlung", erklärte heute, Freitag, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten -Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB), Christian Meidlinger.

Laut Vorstellung von Finanzminister Hans Jörg Schelling soll die Kostensteigerung für Personal und Sachaufwand in den Gemeinden auf 1,9 Prozent pro Jahr gesenkt werden. Eine derartige Deckelung kommt für Meidlinger nicht in Frage: "Die Politik sollte ihre Hausaufgaben machen und echte Lösungen erarbeiten, statt die Beschäftigten der Gemeinden abzustrafen und zu verunsichern."

Leidtragende derartiger Kürzungen wären neben den ArbeitnehmerInnen die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden: "Die hohe Zufriedenheit mit den Leistungen der Bediensteten der Städte und Kommunen ist klar belegt. Das Fundament dieser Leistungen darf nicht mutwillig untergraben und zerstört werden", schloss Meidlinger.

Rückfragen & Kontakt:

GdG-KMSfB – Referat für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/313 16 83615

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0002