ORF III am Wochenende: Themenabend über US-Bürgerrechtsbewegung, „Carmen“ in „Erlebnis Bühne“

Außerdem: Operette „Giuditta“ und Plácido Domingo in „Hommage à Sevilla“

Wien (OTS) - Am Samstag, dem 28. Februar 2015, setzt ORF III seinen in der Vorwoche gestarteten "zeit.geschichte"-Schwerpunkt zur amerikanischen Bürgerrechtsbewegung fort und präsentiert einen vierteiligen Themenabend mit dem Doku-Zweiteiler "Dr. King, Bürgerrechtler" (20.15 Uhr und 21.10 Uhr), der österreichischen Erstausstrahlung der Doku "Die Spione von Mississippi" (22.10 Uhr) und der deutschsprachigen Erstausstrahlung der dokumentarischen Collage "Black Power Mixtape" (23.05 Uhr).

Am Sonntag, dem 1. März, bringt "Operette sich wer kann" (17.30 Uhr) im Vorabend eine Verfilmung von Franz Lehárs letzter Operette "Giuditta" mit Teresa Stratas und Rudolf Schock aus dem Jahr 1970. Danach folgt in "Erlebnis Bühne" mit "Hommage à Sevilla" (19.10 Uhr) ein Zusammenschnitt aus jenen Konzerten, mit denen Plácido Domingo im Jahr 1981 Andalusien eine besondere Ehre erwies. Unter Dirigent James Levine und Regisseur Jean-Pierre Ponnelle sind beliebte Arien aus den Opern "Carmen", "Don Giovanni", "La forza del destino", "Fidelio" und "Il barbiere di Siviglia" zu hören. Neben Domingo, der seine außergewöhnliche Wandlungsfähigkeit als Sänger unter Beweis stellt, glänzen Victoria Vergara und Virginia Alonso, begleitet von den Wiener Symphonikern. Im "Erlebnis Bühne"-Hauptabend präsentiert Barbara Rett schließlich eine Opernverfilmung von George Bizets "Carmen" (20.15 Uhr) aus dem Jahr 1967, in der unter der musikalischen Leitung und Regie von Herbert von Karajan Grace Bumbry, Jon Vickers und Mirella Freni brillieren. Es spielen die Wiener Philharmoniker.

Mehr Details zum Themenabend amerikanische Bürgerrechtsbewegung:

Der zweiteilige Dokumentarfilm "Dr. King, Bürgerrechtler" (20.15 Uhr und 21.10 Uhr) zeigt die Höhepunkte der politischen Karriere Martin Luther Kings und zeichnet den Werdegang des charismatischen Pfarrers als Anführer der Bürgerrechtsbewegung vom erfolgreichen Montgomery Bus Boycott 1955/1956 über seinen berühmten Friedensmarsch nach Washington DC 1963 bis zu seiner Ermordung im Jahr 1968 nach. Archivaufnahmen und Zeitzeugenberichte machen die gespannte Atmosphäre jener Zeit spürbar.
Erbitterte Gegner der amerikanischen "Civil Rights"-Bewegung waren u. a. "Die Spione von Mississippi" (22.10 Uhr), die die Rassentrennung auch nach ihrer offiziellen Aufhebung mit allen Mitteln aufrecht erhalten wollten. Die "Mississippi State Sovereignty Commission" schuf dafür ein perfides Netzwerk aus Spionen und Informanten - einen Geheimdienst, der den Hass zwischen Schwarzen und Weißen schürte und Gegner misshandelte, entführte oder ermordete. Wie tief der Staat Mississippi in die Rassenkonflikte verstrickt war, zeigt Filmemacherin Dawn Porter im Gespräch mit Journalisten, Historikern und Zeitzeugen und mit Hilfe von spektakulärem Archivmaterial.
Das filmische Mosaik "Black Power Mixtape" (23.05 Uhr) liefert zum Abschluss beeindruckende Bilder der bis heute bedeutendsten Bürgerbewegungen aller westlichen Demokratien. Das Material für Göran Olssons Film-Collage entstand in den Jahren 1967 bis 1975 im Auftrag des schwedischen Fernsehens. Neben vielen anderen kommen in der neuen Kompilation auch die aktuellen amerikanischen Künstler/innen Erykah Badu und Talib Kweli zu Wort.

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