FP-Huber: Masern erleben Renaissance - Landesweite Infokampagne soll Skeptiker umstimmen

57 Prozent der Österreicher sind Impfgegner, die notwendige "Herdenimmunität" ist nicht mehr gegeben

St. Pölten (OTS) - "Eine stetig sinkende Durchimpfungsrate in Österreich lässt alte Krankheiten, wie Masern oder Keuchhusten, wieder aufleben", warnt FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Ing. Martin Huber. "Schuld daran ist die gefährliche Tatsache, dass gleich 57 Prozent der Eltern Impfungen skeptisch gegenüber stehen." Nachdem etwa Masernerkrankungen bei Kindern zu zehn Prozent tödlich ausgehen können, fordert Huber eine landesweite Impfkampagne.

Vor wenigen Tagen erschütterte der Fall eines Berliner Kleinkindes, das an Masern gestorben war, die Menschen. "Soweit darf es in unserem Land nicht kommen", sagt Huber. Während in Österreich nur 39 Prozent Impfungen positiv gegenüber stehen, sind 57 Prozent skeptisch und vier Prozent klassische Impfgegner. "Das führt dazu, dass die notwendige Herdenimmunität nicht gegeben ist und etwa die Masernerkrankung leichter durchbrechen kann. Laut Medizinern sind nicht nur diese Infektionen auf ein höheres Niveau, sondern auch die Keuchhusten-Fallzahlen seit knapp zehn Jahren kontinuierlich angestiegen."

Im Rahmen einer Aufklärungskampagne will die FPÖ Niederösterreich die Impfgegner zum Umdenken bewegen. Huber: "Um etwa Säuglinge zu schützen, ist eine Durchimpfungsrate von 95 Prozent notwendig. Eine landesweite Information, etwa an Schulen oder bei Ärzten, soll über diese wichtige Prophylaxe und über die Auswirkungen des Nicht-Impfens aufklären."

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