NoVA-Erhöhung vernichtet Arbeitsplätze

Autoindustrie wird demontiert

Wien (OTS) - Die Steuererhöhungen im Bereich der privaten Mobilität erweisen sich als Bumerang. "Die veranschlagten Einnahmen aus der Erhöhung der Normverbrauchsabgabe haben sich als Rückgang erwiesen. Dafür werden Arbeitsplätze gefährdet", kritisiert FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek.

Trotz einer Erhöhung der NoVA wurden im Jahr 2014 daraus niedrigere Einnahmen erzielt als im Jahr vor der Erhöhung. "Wir sehen hier, wohin die Politik der Bundesregierung führt. Ein Einbruch des Automobilmarktes hat längere Schlangen vor dem AMS zur Folge. Das kann doch keine vernünftige Zielsetzung sein", fordert Deimek eine maßvollere Politik. Jeder neunte Arbeitsplatz in Österreich hängt direkt oder indirekt von der Automobilbranche ab.

"Das Auto als Feinobjekt zu betrachten und zu behandeln ist unsozial gegenüber den unzähligen Beschäftigten in der Branche", warnt Deimek vor den mittelfristigen Folgen des gegenwärtigen Trends. Die Regierung mache es der Industrie unnötig schwer, wieder dringend benötigte Wachstumsimpulse zu geben. "Mobilität ist ein Wirtschaftsfaktor und ein Grundbedürfnis der Menschen. Die Verteuerung durch die Regierung zündet die Kerze an beiden Enden an. Das Ergebnis sind Wohlstandsverluste und zusätzlicher Druck - gerade auf niedrige Einkommen", so Deimek.

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