Bayr zum Zero Discrimination Day: Jede Form der Diskriminierung ist inakzeptabel

Halbwissen über HIV führt in Österreich immer noch zu Diskriminierung

Wien (OTS/SK) - "Mein Einsatz gegen Diskriminierung und Stigma erscheint mir nicht als eine Option, sondern als eine Pflicht. Eine Pflicht, die ich als Nationalratsabgeordnete wie als Bürgerin zu erfüllen habe", stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichsprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Anti-Diskriminierungstages am 1. März fest. UNAIDS, jene UN-Organisation, die sich gegen die Ausbreitung von HIV/AIDS sowie für deren Prävention und Behandlung einsetzt, hat den 1. März als Zero Discrimination Day ausgerufen, um Diskriminierung jeder Art zu beseitigen. "Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, des Alters, der Hautfarbe, der sexuellen Ausrichtung oder des HIV-Status haben keine Grundlage und sind inakzeptabel", ist Bayr überzeugt. ****

Im Jahr 2013 haben laut Daten der Weltgesundheitsorganisation 35 Millionen Menschen auf der Welt mit HIV gelebt. UNAIDS verfolgt das Ziel, bis zum Jahr 2030 die AIDS-Epidemie komplett zu beenden. "Österreich leistet leider viel zu geringe Beiträge im internationalen Kampf gegen HIV/AIDS", kritisiert Bayr das mangelnde österreichische Engagement. Auch in Österreich selbst gebe es noch viel zu tun: "Das Wissen über Prävention und Verbreitung des HI-Virus ist auch in der österreichischen Bevölkerung leider mangelhaft", kritisiert Bayr. Halbwissen sei gefährlich, weil es zu unbegründeten Ängsten und Diskriminierung im persönlichen Umgang führe. "Vor allem SchülerInnen müssen flächendeckend über sexuell übertragbare Krankheiten informiert werden, damit sie sich bzw. andere entsprechend schützen können und gleichzeitig keine unbegründeten Ängste haben", fordert Bayr eine wissensbasierte Sexualpädagogik in Österreichs Schulen. (Schluss) bj/mp

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