Swarovski investiert in den Standort Wattens

Wattens (OTS) - Nach einer umfassenden Überarbeitung der internationalen Produktionsstrategie in den vergangenen Monaten wird die Produktion künftig am Stammsitz Wattens sowie im neuen Werk in Serbien konzentriert. Die Auslandswerke in China und Tschechien werden geschlossen. Insbesondere in Wattens wird kräftig investiert.

Die Firmenkundensparte von Swarovski setzt die 2012 eingeschlagene strategische Neuausrichtung fort und reagiert damit auf die anhaltenden schwierigen Marktbedingungen. Das Komponentengeschäft ist durch internationalen Billigwettbewerb in den vergangenen Jahren zunehmend unter Druck geraten. Mit einem umfassenden Offensiv-Programm will das Unternehmen die Position als weltweiter Marktführer in der Herstellung von präzise geschliffenen Kristallen und weiter veredelten Produkten nun weiter ausbauen.

In den vergangenen Monaten wurden die globalen Produktionsstandorte auf den Prüfstand gestellt. Die Wettbewerbsbedingungen in China machen es für Swarovski zunehmend schwierig, mit den eigenen hohen Ansprüchen an Geschäftsethik und Qualität kostendeckend zu produzieren. Das Unternehmen hat sich daher zur Schließung des Werkes in Jingshang, Provinz Shandong, entschlossen. Die Belegschaft wurde am Donnerstag von der Werksleitung informiert. Auch aus Tschechien wird man sich im Laufe des Jahres zurückziehen.

Ausbaupläne für Stammwerk Wattens

Die Produktion soll künftig am Stammsitz in Wattens sowie dem im Herbst fertig gestellten, neuen Werk in Serbien zusammengezogen und vorangetrieben werden. "Wir setzen auf die Stärkung und den Ausbau von Wattens", bekennt sich Markus Langes-Swarovski, Mitglied des Swarovski Executive Board, klar zum Standort Tirol. Neben dem sich in der finalen Phase befindlichen Ausbau der Swarovski Kristallwelten sind in den nächsten Jahren auch beträchtliche Investitionen im Produktionsbereich am Stammwerk in Wattens vorgesehen.

"Wir wollen Wattens als Zentrum unserer globalen Produktion weiterentwickeln und langfristig absichern", steht für Markus Langes-Swarovski fest. So sollen die Innovations- und Technologiekompetenz künftig am Standort Wattens konzentriert und ausgebaut werden. Insgesamt wird Swarovski im Laufe der nächsten drei Jahre rund 90 Millionen Euro in den Ausbau der Produktionsinfrastruktur in Wattens investieren.

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