AktionsGemeinschaft: Auslandssemester für alle!

Eine Delegation der AktionsGemeinschaft übergab heute ihre internationalen Forderungen an die österreichischen Vertreter im Europäischen Parlament

Brüssel (OTS) - Die gesammelten internationalen Forderungen der größten ÖH-Fraktion, der AktionsGemeinschaft, wurden heute an die österreichischen EU-Abgeordneten Karas, Rübig und Leichtfried übergeben. Diese internationalen Forderungen sollen zu besseren Austauschmöglichkeiten zwischen den Hochschulen in Europa führen und die Internationalität der österreichischen Studierenden fördern. "Wir finden uns heute in einer vernetzten globalisierten Welt wieder, in der nicht nur Märkte miteinander verschmelzen, sondern auch Bildung und Forschung keine Grenzen mehr kennen. Daher ist es umso wichtiger angehende Hochschulabsolventen auf diese Situation bestmöglich vorzubereiten", erklärt Markus Habernig, Bundesobmann der größten ÖH-Fraktion.

Die Forderungen der AktionsGemeinschaft zielen vor allem auf eine Erleichterung der Absolvierung eines Auslandssemesters ab. Dafür soll ein solches Auslandssemester durch staatliche Förderungen für jeden Studierenden möglich sein. Außerdem soll durch eine bessere Anrechenbarkeit von Auslandssemestern und einer Harmonisierung der Semesterbeginnzeiten in der Europäischen Union eine Studienverzögerung verhindert werden. "Das Absolvieren eines Auslandssemesters muss für die Studierenden so einfach wie möglich gestaltet werden. Wir müssen Anreize schaffen, damit so viele Studierende wie möglich Auslandserfahrungen sammeln. Dies erweitert nicht nur deren Sprachkenntnisse sondern fördert auch kulturelles Verständnis", erläutert Habernig und betont, dass die AktionsGemeinschaft die einzige Fraktion sei, die sich ernsthaft für mehr Internationalität an den Hochschulen einsetzt.

Für eine leichtere und transparentere Anerkennung von Lehrveranstaltungen imAuslandssemester spricht sich auch Europaabgeordneter Othmar Karas aus. "Es kann nicht sein, dass die Anrechenbarkeit zwischen vergleichbaren Studienrichtungen eine Hürde darstellt. Wir müssen junge Menschen motivieren auch im Ausland zu studieren und damit auch die Europäische Union und dessen Freizügigkeit zu leben. Deshalb gilt es, alle Hemmnisse abzuschaffen, die Studierende vor einem Auslandssemester abhalten.", betont MdEP Karas.

Auch eine umfassende Sprachförderung steht im Zentrum unserer internationalen Forderungen. Studierende - egal welcher Studienrichtung - sollen auf den Universitäten in Fremdsprachen ausgebildet werden. Dies soll im Zuge von freien Wahlfächern oder durch eine Verankerung im Studienplan sichergestellt werden.

Die AktionsGemeinschaft vertritt regelmäßig die Interessen der Studierenden auf EU-Ebene und auf internationalen Treffen. "Die Zusammenarbeit mit den Studierendenvertretungen anderer Länder ist uns ein besonderes Anliegen. Wir wollen eine tiefergehende Vernetzung unter den Studierenden in Europa und langfristig auch weltweit." Neben einer solchen Vernetzung steht auch das Lobbying für die Studierenden im Vordergrund. "Heute hatten wir mit den EU-Abgeordneten sehr konstruktive Gespräche, bei denen wir ihnen den dringenden Handlungsbedarf im österreichischen Hochschulsektor nahegelegt haben und uns für einen besseren Austausch zwischen den Hochschulstandorten in Europa stark gemacht haben" schließt Habernig.

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