VKI: Saugroboter - Kein Ersatz für Bodenstaubsauger

Sieben Geräte zwischen 200 und 750 Euro im Test, nur die teuren sind "gut"

Wien (OTS/VKI) - Saugroboter müssen in möblierten Räumen einiges leisten: Selbstständig den Weg über Schwellen, Teppichkanten und Kabel finden, dabei möglichst viel Fläche abarbeiten und auch rund um Tischbeine und Zimmerecken zuverlässig reinigen. Nicht alle sind diesen Herausforderungen gewachsen, wie ein aktueller Produkttest zeigt. Von insgesamt sieben geprüften Modellen erreichten nur zwei eine "gute" Gesamtbewertung. Doch auch sie können in puncto Saugkraft nicht mit regulären Bodenstaubsaugern mithalten. Alle Testergebnisse im Detail gibt es ab 26.02. in der Märzausgabe der VKI-Zeitschrift KONSUMENT (www.konsument.at).

Die besten Reinigungsleistungen erzielten die Tester mit den Modellen Vorwerk Kobold VR 200 und iRobot Roomba 880. Besonders das Vorwerk-Modell kann dank seiner halbrunden Form auch Ecken zuverlässig von Schmutz befreien - eine Aufgabe, an der die Mehrheit der Geräte scheitert. Für einen regulären Staubsauger ist allerdings auch der stärkste Roboter keine echte Konkurrenz: Selbst das Testsieger-Modell von Vorwerk holte nur halb so viel Staub aus dem Teppich wie ein guter Bodenstaubsauger.

Als Ersatz für ein klassisches Gerät sind Saugroboter daher nur beschränkt geeignet - wohl aber als Unterstützung für die tägliche Reinigung. Wer sich von einem Saugroboter Hausarbeit abnehmen lassen möchte, muss mit höheren Anschaffungskosten rechnen. Die beiden mit "gut" bewerteten Saugroboter sind ab 700 Euro aufwärts erhältlich und kosten damit etwa das Dreifache eines guten Bodenstaubsaugers. Die getesteten Saugroboter von Dirt Devil und Vileda sind mit rund 200 Euro zwar deutlich günstigster, aber in puncto Reinigungsleistung nahezu wirkungslos.

Tipps der VKI-Zeitschrift KONSUMENT:

- Je freier der Roboter fahren kann, desto besser. Entfernen Sie daher Spielzeug, Kleidung und zerbrechliche Gegenstände vom Boden, beseitigen Sie auch Kabel und schieben Sie Fransen gegebenenfalls unter den Teppich.

- Begleiten Sie den Roboter auf seiner ersten Tour. So lassen sich mögliche Problemstellen erkennen, entschärfen oder sperren.

- Halten Sie den Weg zur Ladestation immer frei, damit der Sauger ungehindert dorthin zurückkehren kann.

- Reinigen Sie den Staubbehälter am besten nach jedem Einsatz. Säubern Sie auch die Sensoren regelmäßig. Verschmutzt können sie Hindernisse möglicherweise nicht rechtzeitig erkennen.

SERVICE: Den ausführlichen Testbericht gibt es ab dem 26.02. in der Märzausgabe der VKI-Zeitschrift KONSUMENT und online unter www.konsument.at.

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Verein für Konsumenteninformation
Mag. Andrea Morawetz
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
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www.konsument.at

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