Wirtschaft für Integration kürt Wort "Integrationsunwilligkeit" zum Unwort des bisherigen Jahres 2015

Kraft-Kinz: "Wir lehnen dieses verallgemeinernde Etikett, das Menschen pauschal vorverurteilt, entschieden ab"

Wien (OTS) - "Wir erklären das Wort 'Integrationsunwilligkeit'
zum 'Unwort am Beginn von 2015'. Dieses Wort ist ein Anschlag auf die Vielfalt die Österreich braucht, um sich weiterentwickeln zu können!", so Georg
Kraft-Kinz und Ali Rahimi die Obleute des Vereins "Wirtschaft für Integration".

Kraft-Kinz: "Herausforderungen benennen und Lösungsvorschläge entwickeln"

"Ja, es gibt Herausforderungen im Miteinander. Wir werden sie nicht lösen, indem wir sie verschweigen. Wir werden sie jedoch genauso wenig lösen, indem wir Bevölkerungsgruppen unter Generalverdacht stellen", machen Kraft-Kinz und Rahimi klar und laden ein: "Nutzen wir die Aufmerksamkeit auf die Fragen
nach einem erfolgreichen und respektvollen Miteinander. Benennen wir Herausforderungen sachlich und faktenorientiert, entwickeln wir gemeinsam Lösungsvorschläge, anstatt boulevardesk mit Pauschalurteilen zu operieren."

Und weiter: "Das Wort 'Integrationsunwilligkeit' schafft einen intelligenzfreien Raum, der wie ein schwarzes Loch jede Lösungskompetenz absaugt! Gegen dieses lähmende Vakuum müssen wir ankämpfen."

Steuerreform auch zum Nachdenken über Zukunftsthema nützen

"Es kann nicht oft genug wiederholt werden: Zuwanderung und Migration sind wesentliche Faktoren für die weitere Entwicklung Österreichs", betonen Kraft-Kinz und Rahimi und regen an, bei den Gesprächen über die Steuerreform dieses wesentliche Zukunftsthema nicht zu vergessen. "Es geht auch um Investitionen in die Immunisierung der Gesellschaft Ressentiments, Rassismus und Ausgrenzung. Dabei hat die Bildung einen besonderen Stellenwert", verweisen Kraft-Kinz auf die die Elemente verbindliche Politische Bildung an Schulen, Sprachförderung, sowohl im Deutschen, als auch in den jeweiligen Herkunftssprachen und SozialarbeiterInnen und PsychologInnen, die unsere PädagogInnen unterstützen.

Kraft-Kinz und Rahimi begrüßen in diesem Sinne ausdrücklich die gestrige Einigung zwischen Integrationsminister Sebastian Kurz und den Bundesländern zur Verlängerung der Bundesmittel für die sprachliche Frühförderung.

Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien ist Gründungs- und Hauptsponsor des Vereins Wirtschaft für Integration.
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