FPÖ-Hofer warnt vor neuen Abhängigkeiten durch geplante EU-Energieunion

Nur der Ausbau dezentraler Energieversorgungseinheiten mit erneuerbaren Primärenergieträgern bringt größtmögliche Energiefreiheit und Versorgungssicherheit

Wien (OTS) - "Unser Land ist trotz seiner reichen Schätze an erneuerbaren, heimischen Energieträgern in hohem Ausmaß von Erdöl-und Gaslieferungen aus demokratischen Entwicklungsländern und Krisenregionen abhängig", kritisiert der freiheitliche Umwelt- und Energiesprecher und Dritte Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer: "Ein Fünftel unserer Haushalte bleibt heute ohne Energie, wenn Russland oder die Ukraine ihre Lieferungen einstellen." Immerhin habe die einstweilige Beilegung des Gasstreits zwischen den beiden Ländern bis jetzt das Schlimmste verhindert und die EU-Kommission dazu bewegt, über Alternativen nachzudenken.
Auch die Infrastruktur bei Stromversorgungsnetzen stelle sehr wohl ein Problem dar, das im Rahmen effektiver Genehmigungsverfahren gelöst werden müsse und zwar national, so Hofer.

Die heute jedoch von EU-Energiekommissar Miguel Arias Canete präsentierten Pläne zur Errichtung einer "Europäischen Energieunion" mit dem Ziel der Schaffung größerer Versorgungssicherheit, mehr Effizienz und der Förderung erneuerbarer Energien seien wohl mehr Schlagworte denn konkrete Marschrichtung, moniert Hofer: "Die Antwort Europas auf seinen steigenden Energiebedarf kann nicht im Anzapfen neuer Gasquellen liegen, was lediglich einer Verlagerung der Abhängigkeiten entspricht, sondern im Ausbau einer dezentralen Energieversorgung. Nur die verstärkte Nutzung erneuerbarer Primärenergieträger und eine Abkehr von Kohle, Gas und Atomenergie schaffen mittelfristig größtmögliche Energiefreiheit und somit Versorgungssicherheit."

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