Haimbuchner zu Asyl-Konferenz: „Auf den Schultern österreichischer Bürger lastet bereits ein zu großer Asyl-Beitrag!“

FPÖ spricht sich für Wiedereinführung von Grenzkontrollen aus und für eine Aufkündigung des Dublin-Abkommens

Linz (OTS) - "Auf den Schultern österreichischer Bürger lastet bereits ein überdurchschnittlicher Beitrag bei der Aufnahme und Versorgung von Asylwerbern. Das europäische System ist in dieser Frage gescheitert. Das Dublin-Abkommen, wonach Asylwerber dort den Asylantrag stellen müssen, wo sie als erstes den Boden der EU betreten haben, ist de facto nicht mehr existent," erklärt der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, LR Dr. Manfred Haimbuchner in Reaktion auf die heutige Asyl-Konferenz der Landeshauptleute. *****

Das Scheitern des Dublin-Abkommens wird durch einen deutschen Experten bestätigt, welcher in der angesehenen deutschen Zeitung "Die Welt" Anfang Jänner 2015 zitiert wird: Steffen Angenendt, der von 2011 bis 2013 als Berater für Migration im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung war, sagt: "Den Staaten an Europas Außengrenzen gelingt es nicht, ein vernünftiges Asylsystem aufzubauen." Diese Länder ließen die Flüchtlinge oft durchreisen.

"Um dieser Flut von Asylwerbern endlich Herr zu werden, müssten die Grenzkontrollen wieder eingeführt werden. Außerdem muss Österreich das Dublin-Abkommen aufkündigen und sich in weiteren Verhandlungen für ein Abkommen einsetzen, welches zu einer fairen Verteilung der Asylsuchenden in Europa führt und auch den Praxistest besteht", so der FP-Landeschef weiter.

"Zudem sollte auch überdacht werden, ob Griechenland nicht aus der Schengen-Zone ausscheiden sollte. Immerhin hat Griechenland damit gedroht, 300.000 Flüchtlinge einfach durchreisen zu lassen. Derartige Provokationen sollten nicht ohne Konsequenzen bleiben. Eine gerechtfertigte Antwort wäre der Ausschluss aus der Schengen-Zone", bekräftigte Haimbuchner abschließend.

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