Nationalrat - Vogl: Positive Entwicklungen im Pensionsbereich

Entlastungen der NiedrigverdienerInnen statt Vereinfachung für Arbeitgeber

Wien (OTS/SK) - "Die Staffelung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge bringt gerade Niedriglohn-BezieherInnen eine Entlastung", betont SPÖ-Abgeordneter Markus Vogl heute, Mittwoch, im Nationalrat bei der Debatte zum Sozialbericht. Der Antrag der Opposition wolle dagegen eine reine Entlastung der Arbeitgeber. ****

Der Sozialbericht ist in Zahlen gegossene Sozialpolitik. "Es ist Fakt, dass 43 Prozent aller AlterspensionistInnen 2013 im Regelpensionsalter in Pension gegangen sind", betonte Vogl. "Auffällig ist, dass 15 Prozent der unselbstständig Beschäftigten aus der Arbeitslosigkeit in die Pension gegangen sind." Sowohl im Jahr 2013 als auch im Jahr 2014 hat es eine sehr positive Entwicklung in diesem Bereich gegeben.

Das Pensionsantrittsalter im Invalidenbereich zu erhöhen kommt für Vogl nicht in Frage. "50 Prozent gehen bereits aus der Arbeitslosigkeit in die Pension. Wir wissen, dass 35 Prozent derjenigen, die heute in Berufsunfähigkeit oder Invalidität gehen, dies aufgrund von psychischen Erkrankungen machen", so Vogl. "Wir müssen den Fokus stärker darauf richten, dass die Menschen die Möglichkeit haben, im Berufsleben gesund zu bleiben." (Schluss) bj/bm/mp

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