Himmelbauer und Töchterle: Forschungsaktionsplan bündelt Kräfte und stärkt den Standort

ÖVP-Technologiesprecherin und ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher begrüßen Maßnahmenpaket im "Jahr der Forschung"

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der heute von Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Reinhold Mitterlehner und der Vorsitzenden des ERA-Council-Forum Austria, Dr. Helga Nowotny, präsentierte Forschungsaktionsplan "bündelt Kräfte und stärkt den heimischen Wissenschafts- und Forschungsstandort", begrüßen ÖVP-Technologiesprecherin Abg. Eva Maria Himmelbauer, BSc, und ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Abg. Dr. Karlheinz Töchterle das unter Einbindung der Forschungscommunity erstellte Maßnahmenpaket im heurigen "Jahr der Forschung". Dass zusätzliche Mittel notwendig, aber kein Allheilmittel sind, zeigen Vergleiche mit Ländern wie Dänemark und Schweden. "Wir spielen bei der Forschungsquote in einer Liga, nicht aber bei der Innovationsfähigkeit", verweisen Himmelbauer und Töchterle etwa auf das Innovation Union Scoreboard. "Umso wichtiger sind gezielte Schritte, um Forscherinnen und Forschern möglichst attraktive Rahmenbedingungen bieten zu können", nennt Töchterle etwa die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Erleichterung von Forscherkarrieren sowie die Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot-Karte.

"Innovation ist ein zentraler Motor für den heimischen Standort, Wissenschaft und Forschung tragen wesentlich zu wirtschaftlichem Wachstum bei", so Himmelbauer. Um die Ausgründungen an den Hochschulen zu erhöhen und mehr Prototypen zu generieren, investiert das Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsministerium gezielt. Bis zum Sommer soll zudem ein Programm erarbeitet werden, um Start Ups in Technologieparks zu unterstützen. "Das bedeutet auch eine Stärkung ganzer Regionen", betont Himmelbauer.

Töchterle begrüßt insbesondere die im Forschungsaktionsplan verankerte Stärkung der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK). Um Antworten auf die großen Herausforderungen wie Demographie oder Migration zu finden, sind auch die Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften von großer Bedeutung. Das Ministerium wird daher neben bereits gesetzten Initiativen einen Prozess initiieren, um eine nachhaltige GSK-Strategie für den heimischen Forschungsraum zu entwickeln. Für eine Stärkung der GSK hatte sich Österreich auch erfolgreich im 2014 angelaufenen neuen EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizont 2020" eingesetzt.
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