Korosec: Ein ECHTER "Nationaler Aktionsplan gegen Demenz" muss dringend erstellt werden!

Demenz-Bericht wie von den Ministern Hundstorfer / Oberhauser vorgelegt ist lediglich Ideen-Sammlung. Ein echter Aktionsplan sieht anders aus!

Wien (OTS) - 25\. Feb. 2015 - Zum heute von den Fachleuten von der Donau-Universität Krems vorgelegten Analysen hinsichtlich notwendiger Verbesserungen bei Demenz-Ausbildung und Demenz-Schulung im Pflegebereich hält LAbg. Ingrid Korosec, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und Landesvorsitzende des Wiener Seniorenbundes, fest:

"Wir haben 2013 ein Regierungsprogramm beschlossen, welches "bis Ende 2014" die Erarbeitung eines "Nationalen Aktionsplan gegen Demenz" fixierte. Dieser fehlt leider bis heute! Stattdessen haben wir nun mit Mitte Februar einen "Bericht" der aktuellen Demenz-Landschaft in Österreich erhalten. Uns vom Seniorenbund ist das - nach ausführlicher Studie und Diskussion dieses Berichts - eindeutig zu wenig. Was wir brauchen sind konkrete Vereinbarungen zu Umsetzungs-Schritten, inklusive der dazugehörigen Finanzierung, rechtlichen Regelungen, Formulierungen für Ausbildungsordnungen der jeweiligen Berufe, etc. Uns ist bewusst, dass wir nicht binnen Wochen zu einem Plan kommen werden, der alle Bereiche umfassend erfassen kann. Doch müssen wir dafür sorgen, dass in den laufenden Verhandlungen zu Ausbildungsreformen, in den anstehenden Verhandlungen zum Finanzausgleich, etc. jeweils ein außer Streit gestelltes, ausformuliertes Demenz-Kapitel aus Verhandlungsgrundlage der Bundesregierung vorliegt. Ansonsten werden die nötigen Veränderungen viel zu lange nicht umgesetzt. Und genau das ist den Demenz-Erkrankten ebenso wenig zuzumuten wie ihren Angehörigen und jenen, die außerhalb der Familien ihre Betreuung und Pflege übernehmen!"

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