Nationalrat - Königsberger-Ludwig: Eine verantwortungsvolle Sozialpolitik soll die Risiken des Lebens absichern

Wien (OTS/SK) - "Krankheit, Arbeitslosigkeit und Alter sind Risken, die durch ein verantwortungsvolles Sozialsystem abgesichert werden sollen. Das Pensionssystem soll solidarisch bleiben und nicht automatisiert werden!", so die Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung Königsberger-Ludwig. ****

"Sozialdemokratische Sozialminister betreiben sehr verantwortungsvolle Politik, speziell auch Minister Hundstorfer, der gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit Maßnahmen setzt um arbeitslosen Menschen den Weg zurück in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen!", so Königsberger-Ludwig. Es werde hier mit viel Nachdruck und Engagement gearbeitet.

"Uns seitens der Sozialdemokratie ist es wichtig, das solidarische Pensionssystem aufrecht zu erhalten", erklärt Königsberger-Ludwig, "denn das Pensionssystem beruht auf den Generationenvertrag". "Wir wollen keine Pensionsautomatik, in der Maschinen darüber entscheiden, ob das Pensionsantrittsalter angehoben wird, oder wie sich die Pensionshöhe entwickeln wird", setzt Königsberger-Ludwig Herrn Loackers vorangegangener Aussage entgegen.

In diesem Zusammenhang muss man die demographische Entwicklung und die Höhe der Erwerbsquote im Auge behalten. Hohe Erwerbsquoten garantieren Beiträge für das System und gewährleisten dadurch die Finanzierung. Hier sind sowohl Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen gefragt. Unternehmen müssen Arbeitsplätze anbieten und Arbeitnehmer/innen müssen länger im Job bleiben wollen und können.

Bereits erfolgte und laufende Reformen wie die Lebensdurchrechnung, die Gleichstellung der Beamtenpensionen und die Erhöhung der Abschläge bei frühzeitiger Alterspension sind für die Betroffenen oft schmerzlich, beweisen aber, dass nicht nur in Wahlzyklen gedacht werde.

Abschließend erklärt Königsberger-Ludwig einer frühzeitigen Anhebung des Pensionsantrittsalters für Frauen eine Absage. Diese Erhöhung werde oft als "Allheilmittel" angepriesen. Das würde weder den Frauen nutzen, noch dem Staat sparen helfen, denn schon jetzt gehe rund 1/3 der Frauen aus der Arbeitslosigkeit oder dem Krankenstand in Pension. "Versuchen wir gemeinsam unser solidarisches Pensionssystem nachhaltig abzusichern", betont Königsberger Ludwig. (Schluss) up/ap/mp

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