Schönborn und Schwarz bei offizieller Eröffnung des Stephansheim Horn

Mit dem neuen Stephansheim verfügt das HB über eines der modernsten Pflegeheime in NÖ. Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn, Landesrätin Barbara Schwarz eröffneten es gestern.

Wien/Horn (OTS) - In seiner Predigt würdigte Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn das Haus der Barmherzigkeit als Einrichtung, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen einen guten Lebensraum zum Wohlfühlen bereitstellt: "In seinen Einrichtungen lebt das Haus der Barmherzigkeit, die drei Tugenden des greisen Simeon, wie er im Lukas-Evangelium beschrieben wird - Die Weitsicht, die 'Nahsicht' und die Hoffnung. Weitsicht, weil schon die Gründerväter vor 140 Jahren den Bedarf an einem neuen Zuhause für jene Menschen erkannten, die in der damaligen Gesellschaft sonst keinen Platz fanden - die Alten, Kranken und Armen. 'Nahsicht' im Sinne von einem liebevollen, respektvollen und fürsorglichen Umgang der Bewohner untereinander und der Mitarbeiter mit den Bewohnern. Hoffnung - der Blick auf den Heimgang in das ewige Leben".

Soziallandesrätin Mag. Barbara Schwarz freut sich, im Haus der Barmherzigkeit einen zuverlässigen Partner beim Ausbau des Pflegeangebotes in NÖ gefunden zu haben. Denn: "Aufgrund der demografischen Entwicklung ist es unumgänglich, das Pflege- und Betreuungsangebot flächendeckend in ganz Niederösterreich auszubauen. Dazu gehört der Ausbau der mobilen Angebote für die Betreuung zu Hause genauso wie die zusätzliche Errichtung von stationären Pflegebetten. Unser Ziel ist es, den Pflegebedürftigen qualitätsvolle Pflege nach ihren Vorstellungen angedeihen zu lassen." Auch Jürgen Maier, Bürgermeister von Horn, freut die erfolgreiche Fertigstellung des Projekts: "Das neue Stephansheim ist eine große Bereicherung für die Gesundheitsversorgung im Ort und sichert ein langfristiges Pflegeangebot für die Bürgerinnen und Bürger in Horn und der ganzen Region."

Enge Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich

Das neue Stephansheim bietet nunmehr 140 hochbetagten, chronisch kranken Menschen ein neues Zuhause. "In den eigenen vier Wänden alt werden - diesen Wunsch können wir durch die familiäre Betreuung in den Hausgemeinschaften erfüllen. Diese sind ein völlig neuartiges Pflegekonzept und mit der Unterstützung des Landes Niederösterreich und der Gemeinde Horn möglich", freuen sich HB-Institutsdirektor Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger und Mag. Florian Pressl, Geschäftsführer der niederösterreichischen Häuser der Barmherzigkeit. Im Zentrum des 17 Mio. Euro teuren Projekts, das vom Land NÖ mit 5,5 Mio. Euro gefördert wurde, steht der Aspekt Lebensqualität. Jede der acht Hausgemeinschaften des Stephansheims ähnelt einer großen Familienwohnung mit zentralem Wohnzimmer und geräumiger Wohnküche. Das Architekturbüro Duda.Testor.Architektur gestaltete die Ein- und Zweibettzimmer als freundliche Rückzugsbereiche für die alten Menschen. Damit die Natur nicht vor dem Fenster bleibt, verfügen alle Hausgemeinschaften über Balkon und Terrasse. Ein barrierefreier Garten lädt zu Spaziergängen ein. Neben den Plätzen für geriatrische Bewohner gibt es im Stephansheim neun Hospizplätze und acht Plätze für Menschen, die Übergangspflege etwa nach einem Krankenhausaufenthalt benötigen.

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